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Handball: TSV Bayer Dormagen unterliegt beim ASV Hamm-Westfalen 23:28.

Handball : Diesmal passt es nicht beim TSV

Obwohl er sich in der Schlussphase noch mal ins Spiel zurückkämpft, unterliegt Handball-Zweitligist Bayer Dormagen dem ASV Hamm-Westfalen deutlich mit 23:28.

Nicht in jedem Spiel vermag Handball-Zweitligist TSV Bayer Dormagen seine personellen Defizite mit Herz und Geschick auszugleichen. Und dann entwickelt sich eine Partie wie beim coronabedingt ebenfalls weit von seiner Bestbesetzung entfernten ASV Hamm-Westfalen. Beim 23:28 (Halbzeit 11:15) trumpfte nur Benni Richter auf, für den schließlich zwölf Tore (4/4 Siebenmeter) zu Buche standen.

Richter war es auch, der die Gäste in der zweiten Spielminute mit 1:0 nach vorne brachte – die einzige Führung des TSV im gesamten Match. Denn Hamm konterte durch Fabian Huesmann (2) und Marian Orlowski mit drei Treffern in Folge zum 3:1 und blieb auch in der Folge am Drücker. Während der TSV außer Richter, auf dessen Konto schon bis zum Seitenwechsel acht der nur elf Dormagener Tore gingen, im Angriff wenig anzubieten hatte, machten sich die Westfalen daran, ihren Vorsprung auszubauen: Wiederum Huesmann traf zum 9:6 (17.), der junge Spanier Alex Rubino Fernandez erhöhte auf 12:8 (23.).

Nicht wirklich besser lief es für die Schützlinge von Trainer Dusko Bilanovic nach Wiederbeginn. Der Ex-Dormagener Gerrit Genz machte es mit dem 16:11 (31.) noch ein bisschen deutlicher. Selbst in doppelter Überzahl fanden Ian Hüter & Co. nicht zurück in die Spur. Im Gegenteil: Der reaktivierte Lars Gudat düpierte den TSV mit seinem Tor zum 20:15 (42.). Bilanovic reagierte, versuchte es wieder mit Sven Bartmann für Christian Simonsen im Kasten. Doch an die Leistung von Jan Wesemann auf der anderen Seite kamen die beiden Schlussmänner nicht heran.

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Und doch wurde es noch mal knapp: Per per Kempa-Trick sorgten Richter und Ian Hüter für das 22:23 (54.), nach Genz’ Treffer zum 24:22 (55.) setzte Jakub Sterba den Ball nur an den Pfosten, leistete sich Ian Hüter einen technischen Fehler. Doch selbst nach dem 25:22 (56.) durch Huesmann war der TSV, der zu allem Übel auch noch Kreisläufer Aron Seesing mit einer Schulterverletzung verlor, noch nicht geschlagen: Ian Hüter traf zum 23:25 (58.). Erst als kurz darauf Sterba in Wesemann seinen Meister fand und Mertens Krings für Hamm 30 Sekunden vor Spielschluss zum 27:23 einnetzte, waren die Punkte wirklich futsch. Bereits am Samstag (Anpfiff 19 Uhr) geht es weiter. Dann empfängt Dormagen in der Leverkusener Ostermann-Arena den TV Emsdetten.

Neben Richter (12/4) trafen für die Gäste Ian Hüter (4) und Tim Mast (2) am häufigsten; Hamms beste Torschützen waren Huesmann (7/1), Genz (7) und Marian Orlowski (4).