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Handball: TSV Bayer Dormagen schlägt den VfL Lübeck-Schwrtau mit 24:22

Handball : Starker Auftritt des TSV

In einem intensiven Match der Zweiten Handball-Bundesliga kämpft der TSV Bayer Dormagen den VfL Lübeck-Schwartau mit 24:22 (13:12) nieder.

Nach dem so überzeugenden 24:22-Heimsieg (Halbzeit 13:12) über den VfL Lübeck-Schwartau bedauerte der als Trainer für den Handball-Zweitligisten TSV Bayer Dormagen zuständige Dusko Bilanovic mehr also sonst, dass wegen der Corona-Pandemie die Tribünen leer bleiben mussten. „Denn solche Spiele verdienen 3.000 Zuschauer!“ Erstklassiges boten zwei starke Mannschaften vor allem in der Verteidigung. Selbst Gästetrainer Piotr Przybecki rang sich hinterher ein Lob für seine unterlegenen Schützlinge ab: „Ich habe über weite Strecken ein gutes Spiel gesehen– besonders kämpferisch.“ Dem konnte Bilanovic nur zustimmen: „Wir haben Hammer 60 Minuten gespielt. Ich habe ja schon vorher gesagt, dieses Spiel wird in der Abwehr entschieden. Die Jungs haben gekämpft wie die Löwen.“ In der entscheidenden Phase ab dem 16:16 (45.) konnten sich die Dormagener einmal mehr auf ihren Torhüter Martin Juzbasic verlassen. „Er hat uns wieder mal den Arsch gerettet“, drückte es Bilanovic deftig aus. Zudem, kritisierte Przybecki, hätten sich seine Mannen im Angriff nicht unbedingt clever angestellt. „Wir haben vorne bestimmt 20 Dinger verworfen.“ Während Toni Juric am Kreis sein mit Abstand bestes Spiel im TSV-Trikot machte, stachen Lübecks Asse Carl Löfström und Julius Lindskog Andersson, der nach dem Seitenwechsel sogar weitestgehend auf der Bank blieb, diesmal nicht. Richtg gefährlich war der VfL nur von außen, wo Finn Kretschmer (warf seine sechs Tore allesamt in Hälfte eins) und Fynn Gonschor (5) vor allem den ersten Abschnitt bestimmten. Die Gastgeber bekamen fünf Treffer vom guten Jakub Sterba. Weil es in der Liga bereits am Samstag (19.30 Uhr) mit der Partie in Wilhelmshaven weitergeht, gab Bilanovic seinem im Dezember stark geforderten Team bis zum ersten Weihnachtstag frei.

Für Dormagen trafen: Reuland (5/1), Senden (2), Meuser (2), Juric (2), Richter (1), I. Hüter (3), P. Hüter (2), Sterba (5), Grbavac (2); die Treffer des VfL erzielten: Gonschor (5), Hansen (2), Löfström (2), Kasch (1), Waschul (1), Versteijnen (4/2), Kretschmer (6), Bruhn (1).