Handball Rhein Vikings Nationalspieler

Handball Rhein Vikings: Rhein Vikings verpflichten bosnischen Nationalspieler

Handball-Zweitligist Rhein Vikings hat den bosnischen Nationalspieler Ivan Milas unter Vertrag genommen. Heute Abend letztes Saisonspiel in Lübeck.

(NGZ) Handball-Zweitligist HC Rhein Vikings vermeldet nach Philipp Pöter, der vom Erstligisten HSG Wetzlar in seine frühere Heimat wechselt, einen weiteren namhaften Neuzugang für die kommende Spielzeit 2018/19: Mit Ivan Milas wechselt ein bosnischer Nationalspieler mit bosnischem sowie kroatischem Pass zum Kooperationsverein aus der Region Neuss/Düsseldorf.

Der 25-Jährige ist ein wurf- und abwehrstarker Rückraumlinker, der unter anderem schon beim polnischen Topclub Wisla Plock Champions League-Erfahrung sammeln konnte. Milas spielte zuletzt in Dubai hat nun einen Zwei-Jahres-Vertrag bei den Vikings unterschrieben. Der Zwei-Meter-Hüne bringt 98 Kilogramm auf die Waage und soll den Angriff mit den so genannten „einfachen“ Toren entlasten, aber auch der Defensive im Innenblock zusätzliche Stabilität verleihen.

„Ivan ist trotz seines jungen Alters schon ein erfahrener Spieler, der uns sicher weiterbringen wird“, sagt René Witte, der sportliche Leiter des Zweitliga-Aufsteigers. Auch Trainer Ceven Klatt freut sich auf den zweiten externen Neuzugang: „Ivan war bereits in Düsseldorf und hat die Mannschaft vorgestellt. Ich bin sicher, dass das passt - sportlich wie menschlich. Wir freuen uns auf ihn. „Milas hat den Medizincheck in der Kölner Mediaparkklink bereits erfolgreich absolviert.

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Das letzte Saisonspiel führt die Vikings noch einmal rund 460 Kilometer nordwärts. Dort wartet am Samstag um 18.30 Uhr das Gastspiel beim Tabellendritten VfL Lübeck-Schwartau auf die Schützlinge von Trainer Ceven Klatt. Und als sei die Aufgabe nicht ohnehin schon schwierig genug, muss der Aufsteiger am letzten Spieltag auch noch mit dem letzten personellen Aufgebot in Lübeck antreten.

„Neben den langzeitverletzten Nils Artmann, Felix Handschke und Brian Gipperich werden auch noch Alexander Oelze, Miladin Kozlina und Christian Hoße ausfallen“, berichtet Klatt. Oelze schlägt sich mit Adduktorenproblemen herum, Hoße hat Probleme mit dem Innenband und der slowenische Abwehrstratege Kozlina laboriert an einem gebrochenen Finger. „Das macht es für uns natürlich nicht einfacher. Der VfL hat zwei Mal gegen den Bergischen HC gewonnen und zuletzt den Zweiten aus Bietigheim klar besiegt. Er verfügt über eine sehr starke Mannschaft“, berichtet der Coach über den Gegner, gegen den es im Hinspiel eine knappe Heimniederlage setzte.

„Dennoch wollen wir nicht unter die Räder kommen und uns mit einer guten Leistung aus der Saison verabschieden - gerade auch für die Spieler, die uns nach der Spielzeit verlassen“, sagt Klatt mit Blick auf Christopher Klasmann, Dennis Aust, Heider Thomas und Daniel Pankofer, für den das Spiel in Lübeck zudem gleichbedeutend mit der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte ist - der Regisseur wechselte vor zwei Jahren vom VfL Lübeck-Schwartau zum Neusser HV und trug maßgeblich zu dessen Aufstieg in die Zweite Bundesliga bei.