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Handball: Handball: Ilper warnt vor TV Korschenbroich

Handball : Handball: Ilper warnt vor TV Korschenbroich

"Unges Pengste" hin oder her: Trotz Schützenfest wird heute in Korschenbroich Handball gespielt. Und die Partie ab 19.30 Uhr in der Waldsporthalle gegen den HC Empor Rostock hat es gleich in mehrfacher Hinsicht in sich. Letztes Heimspiel Es ist das vorerst letzte Heimspiel für den TVK in der Zweiten Liga. Und weil feststeht, dass neben Trainer Christian Voß (zur HSG Tarp-Wanderup) mindestens ein halbes Dutzend Spieler – Simon Breuer, Oliver Mayer, Mathias Fuchs, Florian Korte, Sven und Sebastian Bartmann – den Klub verlassen, wird es wohl ein paar Abschiedstränen geben.

Wiedersehen Ob es Tränen der Wiedersehensfreude geben wird, bleibt abzuwarten. Rostock reist jedenfalls mit Jörn Ilper als Abwehrchef an, der vier Jahre beim TVK spielte und ein Vierteljahr auf der Trainerbank saß. Der warnt in einem Interview mit der Schweriner Volkszeitung vor seinen früheren Schützlingen: "Ich halte den TVK für ein Team, das mit den tempostärksten Handball der Zweiten Liga spielt. Da müssen wir höllisch aufpassen, einfach an unsere Abwehrleistung aus der Partie gegen Post Schwerin anknüpfen.

" Abstiegskampf Für Rostock, derzeit einen Punkt besser gestellt als der VfL Potsdam auf dem ersten Abstiegsplatz, könnte ein Sieg in Korschenbroich bereits den Verbleib in der Zweiten Liga bedeuten, da Potsdam zur gleichen Zeit bei Tabellenführer GWD Minden gastiert. "Gelingt uns das, kann der HCE den ersten Matchball im Kampf um den Klassenerhalt verwandeln", sagt Ilper. Allerdings sorgt sich Trainer Norbert Henke noch um die angeschlagenen Jens Dethloff und Tom Wetzel.

Für seinen Kollegen Christian Voß steht indes fest: "Wir wollen uns mit einem Sieg von unserem Publikum verabschieden." Wenn es denn trotz Unges Pengste kommt.

(NGZ)