Handball-Regionalliga NHV-Coach Jurisic tritt zurück

Neuss · Auch das letzte Heimspiel 2022 geht für den so leidgeprüften Handball-Regionalligisten aus Neuss mit 25:31 verloren. Nun übernimmt Co-Trainer Julian Fahnenbruck. 

 Kein Durchkommen: Auch wenn sich Tim Dicks mächtig in Zeug legt, im letzten Heimspiel vor Weihnachten unterliegt er mit dem NHV dem OSC Rheinhausen.  Foto: Woi

Kein Durchkommen: Auch wenn sich Tim Dicks mächtig in Zeug legt, im letzten Heimspiel vor Weihnachten unterliegt er mit dem NHV dem OSC Rheinhausen. Foto: Woi

Foto: Andreas Woitschützke

Die Sorgenfalten beim Handball-Regionalligisten Neusser HV werden immer größer, denn auch der vorletzte Auftritt in diesem Jahr endete mit einer Niederlage, und zwar mit 25:31 (Halbzeit 12:17) gegen den OSC Rheinhausen. Damit haben die Neusser weiterhin lediglich zwei Punkte auf der Habenseite – eine nach mittlerweile elf absolvierten Begegnungen deprimierende Ausbeute. Somit schwindet auch die Hoffnung auf den Klassenerhalt immer mehr. Es sind wohl nur noch die kühnsten Optimisten, die nach nun acht Niederlagen in Folge noch an den sportlichen Klassenverbleib glauben.

Unabhängig davon hatte sich die Mannschaft für den Jahresabschluss vor heimischem Publikum einiges vorgenommen. Zumindest waren die Gastgeber in den ersten 15 Minuten beim Zwischenstand von 7:8 ein absolut gleichwertiger Gegner. Davon waren die Gäste jedoch nicht beeindruckt. Im Gegenteil, denn nun legten die Olympischen richtig los und schalteten gleich einmal ein paar Gänge höher. Sie legten ein enormes Tempo an den Tag und bauten ihren Vorsprung bis zum Pausenpfiff auf 17:12 aus.

Nach dem Wechsel änderte sich nicht viel. Rheinhausen war weiterhin die tonangebende Mannschaft und führte nach 40 Minuten bereits vorentscheidend mit 20:14. Die Hausherren kämpften sich zwar noch zwei Mal bis auf vier Tore heran, doch dann erhöhte der OSC die Schlagzahl, um die eventuell aufkommende Hoffnung der Neusser, die am Mittwoch (Anpfiff 20.30 Uhr) im Nachholspiel beim HC Weiden ran müssen, im Keim zu ersticken. Dann sitzt für den zurückgetretenen Chefcoach Josip Jurisic dessen bisheriger Co-Trainer Julian Fahnenbruck auf der Bank.

Lokal- und Ligarivale TV Korschenbroich hat schon Pause, denn die für Sonntag angesetzte Partie beim Aufsteiger HSG Refrath/Hand war aufgrund einer defekten Heizung in der Sporthalle Steinbreche in Bergisch-Gladbach verlegt worden.

Ein Weihnachtsgeschenk gab es für die Schützlinge von Trainer Gilbert Lansen aber schon am vierten Advent: Weil Phillip Rath im Topspiel für die HG LTG/HTV Remscheid 13 Sekunden für vor Schluss zum 31:31-Ausgleich traf, gab Spitzenreiter Interaktiv.Handball seinen ersten Punkt in dieser Saison ab. Mit einem Sieg am 14. Januar in Ratingen könnte der TVK damit Platz eins übernehmen. 

Aufstellung und Tore des NHV: Robin Schroif, Moritz Wiese; Nico Mertens (3), Lukas Menze (3), Tim Dicks (2/1), Felix Danker (2), Daniel Küpper-Ventura (5), Alex Morawski (3), Marko Bauer (1), Justin Kauwetter (4) und Jose Rosendahl (2)

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