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Handball: Bayer Dormagen startet mit Heimspiel in die Jugend-Bundesliga

Handball : TSV startet mit Heimspiel in die Jugend-Bundesliga

Im ersten Spiel geht es für den von David Röhrig trainierten Dormagener Handball-Nachwuchs am Sonntag gegen Saarlouis.

Zur Orientierung: Die Jugend-Bundesliga spielt in der Saison 2020/2021 mit insgesamt 40 Mannschaften – eingeordnet in vier Staffeln. Der TSV Bayer Dormagen, am Sonntag (16 Uhr) zum Start im TSV Bayer Sportcenter Gastgeber des Aufsteigers HG Saarlouis, trifft außerdem auf die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, VfL Gummersbach, JSG Melsungen/Körle/Guxhagen, TV Hüttenberg und den VfL Eintracht Hagen sowie auf die drei weiteren Qualifikanten Bergischer HC, HSG Hanau und TSG Münster. In der Gruppe spielt zunächst jeder gegen jeden; da es keine Rückspiele gibt, stehen für jede Mannschaft nur neun Partien auf dem Programm. Der TSV darf gegen Saarlouis, Bergischer HC (11. Oktober), TSG Münster (24. Oktober), HSG Wetzlar (7. November) und Melsungen (14. November) zu Hause antreten.

Mit der Begegnung in Hüttenberg endete am 22. November die Punktspielrunde, ziehen die vier besten Teams jeder Staffel in die Meisterrunde ein. In zwei Gruppen zu je acht Mannschaften qualifizieren sich dann die vier Erstplatzierten für das Viertelfinale, das genau wie die weiteren K.o.-Runden in Hin- und Rückspielen ausgetragen wird.

Trotz Corona und den damit verbundenen Einschränkungen blicke der Dormagener Nachwuchs auf eine vollwertige Vorbereitung zurück, versichert der neue Trainer David Röhrig. „Dass unsere Leistungen in den vergangenen Wochen trotzdem noch sehr schwankend waren, ist zu diesem Zeitpunkt durchaus normal.“ Weitaus größere Fragezeichen stehen für ihn hinter dem Auftaktgegner HG Saarlouis: „Uns erwartet weitestgehend ein Blindflug. Aktuelles Videomaterial besitzen wir kaum, da in der Qualifikation im Gebiet Rheinland-Pfalz-Saar nur sehr sporadisch gefilmt wurde.“ Er weiß aber: „Saarlouis spielt eine bewegliche und flexible 6:0-Abwehr, die den Gegner immer wieder unter Druck setzen kann. Im Angriff läuft viel über die linke Rückraumposition.“ Daraus folgert der 29-Jährige, der zuletzt die B-Jugend des TSV und die Herren des TSV Bonn rrh. in der Oberliga trainiert hatte: „Ohne großartige Gegnervorbereitung müssen wir umso aufmerksamer ins Spiel gehen.“ Die Veränderungen im Team vom Höhenberg sind nominell ziemlich groß: Zehn Akteure haben die Mannschaft aus Altersgründen verlassen, elf kommen aus der eigenen B-Jugend. Einige der Neuen haben aber bereits in der Jugend-Bundesliga Erfahrung gesammelt und waren sogar mehr oder weniger fester Bestandteil der A-Jugend. „Insofern hält sich der tatsächliche Umbruch in Grenzen“, beruhigt Röhrig. Stand heute erlaubt die Corona-Schutzverordnung am Sonntag 300 Zuschauer in der Halle.