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Handball: Handball: Bartmann lässt Rostock weiter zittern

Handball : Handball: Bartmann lässt Rostock weiter zittern

Ausgerechnet Jörn Ilper hatte es in der Hand, den HC Empor Rostock zum vorzeitigen Verbleib in der eingleisigen Zweiten Handball-Bundesliga zu werfen. Doch Sekunden vor Schluss scheiterte der von den Rostockern im Februar als Abwehrchef verpflichtete Ex-Trainer des TV Korschenbroich an seinem ehemaligen Schützlinge Sven Bartmann zwischen den Torpfosten des TVK.

Nach dem 32:32-Unentschieden vor 352 Zuschauern in der Korschenbroicher Waldsporthalle mussten die Norddeutschen, die zur Pause bereits 18:14 und sechs Minuten später durch den einzigen Treffer von Jörn Ilper noch mit 20:16 geführt hatten, ihre Feier verschieben. Nach der gleichzeitigen 36:37-Niederlage des 1. VfL Potsdam bei Tabellenführer GWD Minden – Christoph Steinert erzielte eine Sekunde vor Schluss den Siegtreffer für die Gastgeber – besitzen die Rostocker (27:47 Punkte) zwar zwei Punkte Vorsprung auf Potsdam (25:49) und die um einen Treffer bessere Tordifferenz (-87). Trotzdem benötigen sie aus dem Heimspiel am Samstag (2. Juni, 19.30 Uhr) gegen die HSG Nordhorn noch mindestens einen Zähler, falls die Potsdamer zur gleichen Zeit ihre Partie gegen den ThSV Eisenach gewinnen sollten.

Trotz 7:1 Punkten aus den letzten vier Heimspielen verpasste der TV Korschenbroich durch das Unentschieden die letzte Chance, die Saison auf einem sportlichen Nicht-Abstiegsplatz zu beenden. Mit einem Sieg am Samstag beim ASV Hamm könnte der Zwangsabsteiger zumindest die Potsdamer noch vom drittletzten Tabellenplatz verdrängen. Trotzdem überwog bei den Gastgebern die Freude: "Wir haben uns diesen Punkt redlich verdient. Wir haben wie in den letzten Heimspielen mit viel Herz gespielt", meinte Trainer Christian Voß, der vor der Partie ebenso wie ein halbes Dutzend Spieler verabschiedet worden war. Darunter in Christoph Piske, Paqual Tovornik und dem erst im Februar verpflichteten Steffen Fischer drei Akteure, deren Abgang der TVK bislang noch nicht vermeldet hatte. Offen ist jetzt nur noch der Verbleib von Marcel Görden, Markus Breuer, Dennis und Björn Marquardt.

(NGZ)