Hallenhockey: Damen des HTC SW Neuss erreichen im Topspiel nur ein 1:1

Hallenhockey : Jetzt wird es ganz schwer für den HTC SW Neuss

Im Topspiel der Oberliga trennt sich Schwarz-Weiß 1:1 von Münster.

Das wird wohl nix mehr mit dem Aufstieg in die 2. Regionalliga für die Damen des HTC SW Neuss in der Hallenhockey-Oberliga. Nach dem 1:1 (Halbzeit 1:0) im Topspiel gegen Tabellenführer THC Münster beträgt der Abstand zur Spitze zwar weiterhin nur zwei Punkte, doch die dürften an den noch ausstehenden drei Spieltagen kaum mehr gutzumachen sein.

Dafür ist Münster einfach zu stark. Und darum war Trainer Matthias Gräber trotz der verpassten Chance gar nicht böse auf seine Mädels: „Münster ist echt gut besetzt“, stellte er nüchtern fest. „Deren Spielerinnen kommen vom Düsseldorfer HC, Club Raffelberg und RW Köln, haben also schon Bundesliga gespielt.“ Trotzdem schnupperten die jungen Neusserinnen am Sieg. Die von Lena Grein per Strafecke eingesetzte Katja Plauk hatte die Gastgeberinnen in der fünften Minute in Führung geschossen. Diesen Vorteil verteidigte Schwarz-Weiß mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Zwar erspielte sich Münster in den 60 Minuten nur eine Strafecke, schnürte die Gastgeberinnen aber in deren Hälfte ein. „Wir konnten uns aus dieser Umklammerung kaum einmal befreien“, räumte Gräber ein. „Wie hatten keine Ideen, es reichte nur zu einigen Entlastungsangriffen.“ Bis zehn Minuten vor Schluss hielten die konzentriert verteidigenden Neusserinnen ihren Kasten sauber, dann war auch die famose Torfrau Nina Prudic, der Gräber eine „unfassbar gute Leistung“ bescheinigte, geschlagen. Auch danach boten sich Münster die viel besseren Einschussmöglichkeiten. Gräber resümierte: „Wir haben uns nichts vorzuwerfen. Alle haben sich reingehauen und am Limit gespielt.“

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