Jüchen : Hallenbad im Dezember fertig

"Pack die Badehose ein" – bald können Vereine und Schulen das Hallenbad in Jüchen wieder nutzen. In rund vier Wochen sollen die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sein. Noch gibt es eine ganze Reihe Arbeiten zu erledigen.

"Pack die Badehose ein" — bald können Vereine und Schulen das Hallenbad in Jüchen wieder nutzen. In rund vier Wochen sollen die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sein. Noch gibt es eine ganze Reihe Arbeiten zu erledigen.

Oswald Duda weiß, dass die Liste noch lang ist. Doch der Technische Dezernent der Gemeinde sagt auch: "Im Dezember werden wir das Hallenbad in Jüchen wieder in Betrieb nehmen." Geklärt werden müsse noch, ob das Bad auch in den Weihnachtsferien öffnet. Für solche Gespräche ist morgen wieder Zeit: Jeden Donnerstag kommen Oswald Duda und Schwimmwart Ralf Segschneider zusammen und besprechen die Entwicklung auf der Baustelle. Noch haben die Handwerker dort viel zu tun.

Wenn man die noch ausstehenden Arbeiten in einer Liste zusammenfasst, klingt es nicht, als würden die seit elf Monaten laufenden Sanierungsarbeiten in etwas mehr als vier Wochen fertiggestellt. Allerdings handelt es sich um viele kleinere Arbeiten, die zeitnah abgeschlossen werden können. Vor allem der Fliesenleger wird noch öfter anrücken müssen: Im Eingangsbereich sowie dem Vorraum muss er noch ran, an den Duschen müssen noch die Verfugungen gemacht werden. Dafür sind die Umkleiden fast fertig, die Kabinen stehen.

In den kommenden Wochen wird der Fliesenleger reichlich Kollegen auf der Baustelle treffen. Installateur und Elektriker haben noch Arbeiten abzuschließen, ebenso der Dachdecker. Auch Restarbeiten an der Lüftung stehen noch aus. "Alles in allem dürfte das aber reibungslos gehen", ist Oswald Duda überzeugt. Etwas Zeit müsse allerdings noch für die Grundreinigung des Bades eingeplant werden. "Dort ist momentan ja noch alles verstaubt", sagt Oswald Duda.

Eigentlich hatte man bei der Gemeinde gehofft, das Bad bereits in diesem Monat wieder zu öffnen. Doch während der Arbeiten waren Risse im Fundament entdeckt worden, die behoben werden mussten. Das bedeutete eine Verzögerung der Baumaßnahmen um rund acht Wochen. Dadurch waren Mehrkosten von 20 000 Euro entstanden.

Wird das Bad im Dezember fertig, dann werden die Arbeiten nach knapp einem Jahr abgeschlossen. Rund eine Million Euro kostet die Sanierung des 1974 errichteten Baus, 900 000 Euro kommen aus dem Konjunkturpaket II. Für die Vereine und Schulen ist der Abschluss der Arbeiten ein gutes Zeichen: Sie können an ihre alte sportliche Heimstätte zurückkehren. Derzeit weichen sie auf andere Bäder aus. "Das Bad in Hochneukirch ist dabei eine große Hilfe", sagt Oswald Duda.

(NGZ)