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Hallen-Kick um Titel im Fußballkreis 5 erstmals mit Futsal-Ball

Fußball : Hallen-Kick um Kreistitel erstmals mit Futsal-Ball

Komplette Vorrunde an zwei Tagen in Nievenheim und Kaarst.

Auf dem Feld rollt der Fußball in diesem Jahr nur noch bis zum 15. Dezember, höchste Zeit also, sich um die Kreishallenmeisterschaft zu kümmern. Die geht 2020 schon in ihre  32. Auflage. Und weil der Kreisvorstand um Dirk Gärtner trotz der bei einigen Klubs erkennbaren Ermüdungserscheinungen nach wie vor an das Turnier glaubt, hat er sich ans Feintuning des etwas verstaubten Oldies gemacht.

Auch wenn Futsal, eine vom Weltfußballverband FIFA längst anerkannte Variante des Hallenfußballs, im Rhein-Kreis nicht mal mehr ein Mauerblümchendasein fristet – im Sommer hatte die TG Neuss nach sechs Jahren das einzige Herren-Team vom Spielbetrieb abgemeldet –, führt der Fußballkreis 5 nun den sprungreduzierten Ball ein. Und zwar schon in der Vorrunde, die am 18. und 19. Januar an einem Wochenende komplett über die Bühne geht. Pro Tag stehen deshalb in nur zwei Hallen vier Turniere auf dem Programm. Kurios: Einer der Ausrichter durfte in der vergangenen Saison gar nicht am Hallen-Kick teilnehmen: Nach dem sportlichen Abstieg aus der Landesliga und dem anschließenden Rückzug aus der Bezirksliga hatte der VdS Nievenheim, der 2020 sein 100-jähriges Bestehen feiert, die Saison 2018/19 mit seiner Zweitvertretung in der Kreisliga A bestritten. Da nur „erste Mannschaften“ um die Hallen-Krone spielen dürfen, war der ehemalige Oberligist damit ebenso raus wie der SV Bedburdyck/Gierath, der seine Bezirksliga-Truppe eingemottet hatte und nur noch in der Kreisliga B antrat. Beide Klubs sind bei der 32. Auflage wieder dabei. Ein Austragungsort ist die Sporthalle der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule Dormagen in Nievenheim, der zweite die Stadtparhalle in Kaarst, wo der VfR Büttgen, die Sportfreunde Vorst und die SG Kaarst als gemeinsame Ausrichter auftreten. Die Endrunde am Sonntag, den 26. Januar findet wie gewohnt in der Großsporthalle Gustorf statt.

Der Plan, bereits in der Vorrunde auf große Tore spielen zu lassen, scheiterte an den baulichen Gegebenheiten in Nievenheim. Damit geht es sowohl dort als auch in Kaarst auf die wesentlich kleineren Handball-Tore.