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Halle: 1. FC Grevenbroich-Süd nach sechs Jahren wieder in der Endrunde

Hallenfußball : Gruppe H: Süd schlägt TuS im rein Grevenbroicher Finale

Der Klub aus Neuenhausen steht nach sechs Jahren mal wieder in der Endrunde der Kreishallenmeisterschaft.

Eine lange Wartezeit hat für den 1. FC Grevenbroich-Süd am Sonntag ein Ende genommen: Beim Vorrundenturnier der Gruppe H traf die Mannschaft aus Neuenhausen im Endspiel auf den Stadtrivalen vom TuS Grevenbroich und qualifizierte sich mit einem 2:0-Sieg nach sechs Jahren wieder für die Endrunde der Hallenkreismeisterschaft um den Heribert-Cahsor-Gedächtnispokal.

Die beiden Vertreter aus der Schlossstadt dominierten das Turnier bereits während der Gruppenphase, doch zunächst schienen die Bezirksligisten vom TuS den besseren Tag gegenüber dem Stadtrivalen erwischt zu haben. Das Team von Trainer Peter Vogel bezwang zum Auftakt die SG Neukirchen/Hülchrath mit 2:0 und ließ gegen die FK Helpenstein ein ungefährdetes 3:0 folgen. Neukirchen belegte nach einem 2:1 über Helpenstein Gruppenplatz zwei. Grevenbroich-Süd startete weniger reibungslos ins Turnier. Die Mannschaft von Coach Kevin Hahn konnte nach einem 2:1-Erfolg über die SG Rommerskirchen/Gilbach aber auch gegen die SG Gustorf/Gindorf ein 3:2 ins Ziel bringen und belegte nach den beiden Gruppenspielen mit sechs Punkten Platz eins vor Gustorf/Gindorf, das sich im entscheidenden Spiel knapp mit 1:0 gegen Rommerskirchen/Gilbach durchsetzte. Nach der Pflicht in den Gruppenspielen waren der TuS und Süd spätestens in den Halbfinalspielen vollends auf Betriebstemperatur – und gleich zweimal lautete das Resultat 6:1. Gustorf/Gindorf hatte im ersten Halbfinale dem TuS genauso wenig entgegenzusetzen wie die mit fortlaufender Spieldauer nachlassende SG Neukirchen/Hülchrath gegen den 1. FC. Und damit war das ehemalige Landesliga-Duell im Finale perfekt.

„Das macht natürlich Spaß, gegen den Favoriten anzutreten. Besonders, weil viele unserer Spieler eine Vergangenheit beim anderen Verein haben“, sagte Süd-Coach Kevin Hahn zur Konstellation des Endspiels und war auch nach den 20 Finalminuten noch bester Dinge. Verantwortlich zeichneten neben seinen Defensivleuten, die keinen Gegentreffer zuließen, seine beiden Stürmer Murat Koktürk und Tayfun Kula, die die beiden Tore zum 2:0-Sieg für die Südstädter markierten. Ob es am Sonntag für den FC zu einem ähnlichen Erfolg wie beim letzten Endrundentriumph in der Saison 2007/08 reichen wird, ist bei der starken Konkurrenz zwar mehr als fraglich, aber Kevin Hahn und sein Team reisen am Wochenende ohnehin völlig befreit an den Torfstecher Weg. „Das wird für uns ganz einfach. Wir sind der Außenseiter und ich habe meinen Jungs schon gesagt, dass es für uns um den Spaß gehen wird. Aber wenn uns jemand eine Chance bietet, dann wollen wir auch da sein“, so Hahn.