Fußball Nicht mehr in Schönheit sterben

Elfgen · Beim A-Liga-Aufsteiger Rot-Weiß Elfgen zieht Trainer Ralf Ritter seine Lehren aus der Hinrunde. Erst einmal zählt nur der Klassenverbleib.

 Steht RW Elfgen wieder zur Verfügung: Dennis Morowski.

Steht RW Elfgen wieder zur Verfügung: Dennis Morowski.

Foto: Fupa

Der SV RW Elfgen hat in der Hinrunde der Fußball-Kreisliga A viel Lehrgeld bezahlt. Die Schuld dafür sucht Trainer Ralf Ritter auch bei sich. In der Rückrunde will er nun die Ausrichtung ein wenig mehr der Liga anpassen.

Saisonverlauf Aufsteiger RW Elfgen hat das erste halbe Jahr in der Fußball-Kreisliga A auf Platz 13 abgeschlossen. Neben Achtungserfolgen wie dem Sieg gegen Zons (2:1) und Remis gegen SVG Grevenbroich (1:1) bezahlte Elfgen hier und da aber auch Lehrgeld. Negativer Höhepunkt einer durchwachsenen Hinrunde war die 0:7-Pleite gegen die DJK Novesia. Für Trainer Ralf Ritter das Schlechteste, was er in seiner bisherigen Trainerlaufbahn erlebt habe.

Das lief gut Elfgen ist kein typischer Aufsteiger, der sich hinten reinstellt. An der offensiven Spielweise hat Ritter auch in der Kreisliga A festgehalten. „Wir kreieren unheimlich viele Chancen und können mit unserer spielerischen Leistung zufrieden sein“, so Ritter. Gut gefallen hat ihm außerdem, dass seine Mannschaft oft nach Rückständen zurückgekommen ist. „Wir haben eine sehr gute Kraftausdauer und haben immer gefightet“, sagt Ritter.

Das lief schlecht Die offensive Ausrichtung hat auch seine Nachteile. Oft lief Elfgen ins offene Messer. „Nur schönen Fußball spielen bringt nichts“, sagt Ritter, der die Schuld aber bei sich selbst sucht. Zudem fehle es dem jungen Team an Cleverness, Erfahrung und Routine. „Wenn wir ab und zu das Tempo mal rausgenommen und cleverer agiert hätten, hätten wir mehr Punkte mitnehmen können.“ Großes Manko war außerdem die Torausbeute von 22 Treffern.

Personal Neuzugänge kann Elfgen keine vermelden, dafür kehrt Dennis Morowski nach seinem Bundeswehreinsatz zurück. Talha Özel (SVG Grevenbroich), Faruk Ibraim und Okan Elbistanli (beide SG Orken/Noithausen) haben den Verein im Winter verlassen.

Ausblick Ganz oben auf der Prioritätenliste des SV RW Elfgen steht natürlich der Klassenerhalt. Dafür will Ritter im Winter die Ausrichtung etwas ändern. „Wir werden das System umstellen und defensiver agieren“, kündigt der Trainer an. Das resultiere aus den Erfahrungen der Hinrunde. Seit dem 9. Januar ist Elfgen wieder im Training. Testspiele stehen gegen den VdS Nievenheim (29.1.), TuS Reuschenberg (5.2), Rheydter SV (8.2) und den TuS Wickrath (15.2) an.

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