Halbzeitbilanz: FC Delhoven Einbruch hat viele Punkte gekostet

Delhoven · Einem guten Saisonstart hat es der Fußball-A-Ligist aus Dormagen zu verdanken, dass er in der Tabelle dennoch oben mitmischt. Die Offensive ist das Prunkstück der Delhovener.

Carsten Müller trainiert den FC Delhoven.

Carsten Müller trainiert den FC Delhoven.

Foto: FuPa

Der FC Delhoven mischt auch in dieser Saison in der Fußball-Kreisliga A wieder oben mit. Zum ganz großen Wurf fehlt es dem „Fahrstuhlklub“ aber in dieser Spielzeit noch an der einen oder anderen Stelle. Mit einem sieglosen November verabschiedete sich Delhoven vorzeitig aus dem Titelrennen.

Saisonverlauf Der FC Delhoven ist trotz Niederlage gegen Grimlinghausen (0:3) am dritten Spieltag sehr ordentlich in die Saison gestartet. Bis Ende Oktober konnte Delhoven ganz oben mithalten, doch dann folgte eine Schwächephase. Am 30. Oktober verlor Delhoven 1:2 gegen den 1. FC Grevenbroich-Süd. Im folgenden November blieb Delhoven sieglos, holte nur zwei Zähler. „Das hat uns ordentlich Punkte gekostet“, weiß auch Trainer Carsten Müller. Besonders ärgerte ihn dann auch noch die 1:3-Pleite in Glehn zum Jahresabschluss. Damit steht Delhoven nach der ersten Saisonhälfte auf Rang vier in Schlagdistanz zu SVG Grevenbroich (3.) und SV Uedesheim (2.). Spitzenreiter Weißenberg ist mit 14 Punkten Vorsprung schon deutlich zu weit weg.

Das lief gut Vor allem im taktischen Bereich habe sich sein Team in dieser Saison verbessert, meint Trainer Müller. Man sei sehr variabler in der Ausrichtung und Vorgaben würden besser umgesetzt werden. Das Offensivspiel konnte Delhoven ebenfalls weiterentwickeln. „Wir suchen schneller die Tiefe, haben immer Anspielstationen und laufen die Passwege des Gegners besser zu“, so Müller. Mit 42 Treffern gehört Delhoven im Angriff zu den Top-Teams.

Das lief schlecht In der Defensive ruckelt es hier und da noch ordentlich. Mit 25 Gegentoren ist Delhoven von der Top Vier das schlechteste Team. „Wir standen teilweise zu offen, haben uns Unachtsamkeiten geleistet“, erklärt Müller, der aber auch sagt: „Ich würde nicht sagen, dass wir ein Problem haben.“ Was der Mannschaft seiner Meinung nach fehlt, ist eine professionellere Einstellung. „Das bräuchten wir, um ein richtiges Spitzenteam zu sein“, so Müller. Man wisse, was in der Truppe steckt.

Personal Sowohl Neuzugänge als auch Abgänge kann der FC Delhoven in diesem Winter keine vermelden. Lediglich Christopher Adamczyk wird in der Rückrunde der Mannschaft zunächst nicht mehr zur Verfügung stehen.

Ausblick Trainer Müller ist erfolgshungrig. Seine Vorgabe für die Rückrunde heißt: Kein Spiel mehr verlieren und eine richtig starke Serie starten. Mit dem Aufstieg wird Delhoven wohl nichts mehr zu tun haben. Die Vizemeisterschaft ist rein theoretisch aber noch drin. Das erste Testspiel verlor „Delve“ mit 2:7 gegen den Bezirksligisten TSV Urdenbach. Bis zum Saisonstart stehen noch Freundschaftsspiele gegen den FC Pesch (Donnerstag, 2. Februar, bei Abschluss dieser Ausgabe noch nicht beendet), SV Westhoven-Emsen (4. Februar), Rommerskirchen/Gilbach (12. Februar) und TJ Dormagen (17. Februar) an. Los geht’s für Delhoven in der Liga am Donnerstag, 23. Februar, gegen den SC Grimlinghausen. Und da haben die Delhovener aus der Hinrunde ja bekanntlich noch eine Rechnung offen.

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