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Halbfinal-Aus für Ringerin aus Ückerath bei Weltcup in Belgrad

Ringen : Ückeratherin verliert bei Weltcup im Halbfinale

Der AC Ückerath ist mit zwei Ringerinnen beim Weltcup in der serbischen Hauptstadt vertreten. Zum Auftakt machte Nina Hemmer ihrer Sache gut, sie verlor mit Pech in der Vorschlussrunde. Am Dienstag steigt auch Laura Mertens auf die Matte.

 Nina Hemmer vom AC Ückerath hat in der Gewichtsklasse bis 53 Kilogramm das Halbfinale beim Weltcup in Belgrad unglücklich gegen die Polin Roksana Marta Zasina verloren. Die Ringerinnen neutralisierten sich weitestgehend auf der Matte. So gab es auch Sanktionen gegen die beiden, die von der Polin besser genutzt wurden. Erst konnte Hemmer innerhalb von 30 Sekunden keine Wertung machen und gab daraufhin den ersten Zähler ab, dann schob Zasina die Dormagenerin über die Matte und holte den zweiten Punkt.

Doch Hemmer kam zurück und schaffte eine Minute vor dem Ende des Kampfes den Ausgleich. Dank der letzten Wertung hätte sie den Kampf gewonnen, aber als noch 26 Sekunden zu kämpfen waren, rutschte Hemmer leicht aus. Die Polin erkannte ihre Chance, setzte nach und erhielt für ihre Aktion die entscheidenden zwei Punkte. Zasina gewann schließlich 5:2, nachdem Hemmer noch einmal die Matte verlassen hatte. Am Dienstag ringt Nina Hemmer also um Rang drei. Die Gegnerin wird noch ermittelt. Auf dem Weg ins Halbfinale hatte Hemmer zuvor in der ersten Runde nach nur 1:16 Minuten mit 12:2 gegen die Peruanerin Thalia Jihann Mallqui Peche und anschließend über die volle Distanz von sechs Minuten gegen Iulia Leorda aus Moldawien mit 6:2 gewonnen.

In Gestalt von Laua Mertens steigt am Dienstag die zweite Ringerin des AC Ückerath in den Wettbewerb ein. In der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm trifft sie in der Qualifikation zunächst auf die Spanierin Maria Victoria Baez Dilone.