Jüchen : Gymnasium weiter im Trend

An den Grundschulen starten morgen 216 i-Dötzchen in die Schulzeit. Zudem wechseln 234 Jüchener auf weiterführende Schulen – und haben heute ihren ersten Tag. Die NGZ gibt einen Überblick über die Anmeldungen.

An den Grundschulen starten morgen 216 i-Dötzchen in die Schulzeit. Zudem wechseln 234 Jüchener auf weiterführende Schulen — und haben heute ihren ersten Tag. Die NGZ gibt einen Überblick über die Anmeldungen.

Ein bisschen fies ist es ja schon, wenn der Wecker wieder so früh klingelt: Sechs Wochen lang konnten die Schüler ausschlafen, anderthalb Monate lang standen Schulranzen und -rucksack in der Ecke. Doch heute geht der Ernst wieder los: Der Wecker klingelt, die Schultasche muss gepackt werden, das neue Schuljahr beginnt. 216 junge Jüchener können jedoch noch einmal ausschlafen: Die angehenden Erstklässler werden morgen eingeschult. Die NGZ gibt einen Überblick, für welche Schulen sich die Jüchener entschieden haben.

Lindenschule An der Gemeinschaftssgrundschule (GGS) mit ihren Standorten in Gierath und Stessen rücken morgen 74 neue Erstklässler an. Mit Schultüte und allem, was dazugehört. Viele von ihnen fragen sich schon jetzt: Wer sind die Klassenkameraden? Die Antwort gibt es morgen.

Grundschule Hochneukirch Dort gibt es 45 Anmeldungen für das erste Schuljahr. Ebenso wie in Gierath bleibt die Hochneukircher Grundschule wie bisher zweizügig. Morgen lernen die i-Dötzchen ihre Klassenlehrerinnen kennen.

Grundschule Jüchen 70 Anmeldungen bedeuten: Die Grundschule Jüchen wird dreizügig. Insgesamt werden 262 junge Jüchener in der Grundschule, In den Weiden, unterrichtet.

Janusz-Korczak-Grundschule Die Otzenrather Grundschule begrüßt morgen 27 neue Erstklässler. Sie starten — ebenso wie die Schüler am Lindenstraßen-Standort in Stessen — in einer Eingangsklasse.

Den insgesamt 216 Schülern, die morgen erstmals die Schulbank drücken, stehen 234 junge Jüchener gegenüber, die ihre Zeit in einer weiterführenden Schule beginnen.

Gymnasium Der Trend der Anmeldungen zu weiterführenden Schulen geht weiterhin zum Gymnasium: Dort wurden 120 Schüler aus dem Gemeindegebiet angemeldet. Das Gymnasium wird daher vier Klassen bilden.

Realschule Auch dort werden vier Klassen gebildet: Mit 114 neuen Schülern liegt die Realschule nur knapp hinter dem Gymnasium. Darunter sind auch Schüler, die eigentlich auf die Hauptschule Hochneukirch gehen wollten.

Hauptschule Nur 15 Anmeldungen waren dort eingegangen — zu wenig, um das Überleben der Hauptschule zu sichern. Der Rat musste die Auflösung der Hauptschule beschließen. Die 15 Schüler wurden in der Realschule Jüchen und in Hauptschulen der Nachbarstädte untergebracht. In spätestens fünf Jahren läuft der Unterricht in der Hauptschule Hochneukirch nun aus.

(NGZ/rl)