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Jüchen: Grüne: Höhere Steuern, weniger Rathaus-Stellen

Jüchen : Grüne: Höhere Steuern, weniger Rathaus-Stellen

"Ja" zu höheren Gewerbe- und Grundsteuern, zu 2,5 Stellen weniger im Rathaus sowie zu 16 statt 19 Wahlbezirken und zum kleineren Gemeinderat – dies sind die wichtigsten Ergebnisse der Beratungen der Jüchener Bündnisgrünen.

"Ja" zu höheren Gewerbe- und Grundsteuern, zu 2,5 Stellen weniger im Rathaus sowie zu 16 statt 19 Wahlbezirken und zum kleineren Gemeinderat — dies sind die wichtigsten Ergebnisse der Beratungen der Jüchener Bündnisgrünen.

Sie beschäftigten sich mit dem Haushalt und den Sparvorschlägen der Verwaltung zum Haushaltssicherungskonzept (HSK).

"Wir müssen die Einnahmen steigern und die Ausgaben senken", gab Fraktions-Chef Thomas Dederichs die Marschrichtung vor. Eines sei klar: "10 Millionen Euro können wir nicht ausgleichen. Eigentlich müssten wir unsere Selbstständigkeit als Kommune aufgeben." Gleichwohl: Nachbarstädte wie Grevenbroich oder Mönchengladbach litten auch unter Notetats und Schuldenbergen.

Um 40 Punkte auf 260 Prozent wollen die Grünen die Grundsteuer A, die etwa für Landwirte anfällt, erhöhen: Die Verwaltung will sie lediglich auf 240 anheben und will Einnahmen in Höhe von 14 000 Euro erzielen. Nicht antasten wollen die Grünen die Hundesteuer: Hier rechnet die Verwaltung mit 10 000 Euro mehr.

Rat soll kleiner werden

Wie bereits SPD, FWG und "Pirat" Heiner Lindgens spricht sich auch Thomas Dederichs für größere Wahlbezirke und einen kleineren Gemeinderat aus. "Auch für eine Flächengemeinde wie Jüchen reichen 16 Wahlbezirke aus."

Nicht durchsetzen konnte sich Dederichs innerhalb der Fraktion mit dem Vorschlag, alle freiwilligen Leistungen unter 500 Euro zu streichen. Er meinte: "Dazu ist der Verwaltungsaufwand zu hoch."

(NGZ)