Grevenbroicher Stadtmeisterschaften im Tischtennis

Tischtennis : Das älteste Turnier Deutschlands feiert Jubiläum

Die Grevenbroicher Stadtmeisterschaften im Tischtennis stehen ab Freitag bereits zum 75. Mal im Turnierkalender.

Von Freitag bis Sonntag feiert der TTC Blau-Weiß Grevenbroich ein Turnier-Jubiläum. Bereits zum 75. Mal  laden die Schloss-Städter zu den Grevenbroicher Stadtmeisterschaften ein. Es ist das älteste Tischtennisturnier in Deutschland. Mitmachen können Aktive aus dem gesamten Bundesgebiet. Gespielt wird in acht Einzel- und vier Teamkonkurrenzen.

„Wir freuen uns auf das letzte Highlight des Jahres und sind gut vorbereitet. Beim Frühjahrsturnier wurden wir gerade in den Mannschaftsklassen ein wenig überrannt, was zu längeren Wartezeiten geführt hat. Deshalb starten diese Konkurrenzen jetzt schon um 10 Uhr. Zudem bauen wir zwei zusätzliche Tische auf und haben dadurch mehr Kapazitäten als bisher“, sagt Organisator Janos Pigerl, der auch zwei zusätzliche Neuheiten präsentiert: „Wir werden die Ergebnisse live zugänglich machen. Zur besseren Planung für die Spieler, aber auch für uns selbst haben wir einen Zeitplan zur Koordination der zeitgleichen Konkurrenzen ausgearbeitet, sodass wir zuversichtlich sind allen Teilnehmern und Betreuern einen guten Ablauf bieten zu können.“

Los geht es am Freitagabend ab 18 Uhr mit den ersten Einzel-Wettbewerben. Am Samstag stehen dann ab 10 Uhr morgens die ersten Team-Wettbewerbe (Zweier-Mannschaften auf dem Programm. Die letzte Einzelkonkurrenz (C-Klasse) startet erst um 19 Uhr.

Der Höhepunkt des Turniers beginnt am Sonntagnachmittag um 16 Uhr mit dem Einzelwettbewerb in der A-Klasse. Das Turnier ist für Spieler bis 2100 Leistungspunkte geöffnet, so dass die meisten Top-Akteure aus dem Rhein-Kreis startberechtigt sind. Im Vorjahr spielte sich der Ex-Grevenbroicher Daniel Porten, der heute für den TTC BW Brühl-Vochem aktiv ist, bis ins Finale. Da führte er gegen Tobias Feldmann vom TTV Rees-Groin im Entscheidungssatz bereits mit 10:6 und musste sich dann noch geschlagen geben. Bester Akteur aus dem Rhein-Kreis war Janos Pigerl, der erst im Halbfinale gegen Porten verlor. Die Zahl von 27 Startern in der „Königsklasse“ war gut, insgesamt waren die Organisatoren mit den 319 Teilnehmern 2018 aber nicht zufrieden.

Besonders enttäuschend war die Resonanz beim Nachwuchs. Als Reaktion gibt es dieses Mal keine eigenständigen Jugendklassen mehr. Vielmehr dürfen Mädchen und Jungen in den angebotenen Klassen entsprechend ihrer QTTR-Punkte teilnehmen. Auch eine Unterteilung in Damen- und Herrenklassen gibt es im Unterschied zu den Anfängen des Turniers nicht mehr. „Mit dem Stand der Voranmeldungen sind wir bisher zufrieden. Wir wissen aber nicht, wie sich der aufgrund der Hallenbelegung alternativlose Termin direkt vor Weihnachten auswirkt. Wir streben 400 bis 450 Teilnehmern an“, sagt Pigerl.

Info Weitere Informationen gibt es unter www.ttc-bw-grevenbroich.de.