Gnadental verliert gegen TuS und muss weiter zittern

Fußball : Absteiger TuS Grevenbroich kann ja doch noch gewinnen

Trotz der Niederlage an der Erft kann die DJK Gnadental nur noch theoretisch aus der Bezirksliga absteigen. Kleinenbroich fertig Tönisberg mit 6:0 ab.

Während die Kleinenbroicher sich in Gruppe drei der Bezirksliga über einen 6:0-Sieg gegen Tönisberg freuen konnten, müssen in der ersten Gruppe weiterhin drei Vereine aus dem Kreis um den Klassenerhalt zittern: Gnadental ist mit sechs Punkten Vorsprung und einem deutlich besseren Torverhältnis zwar eigentlich schon gesichert, doch auch Uedesheim und Delhoven verloren gestern und kämpfen noch gegen den Abstieg.

Teutonia Kleinenbroich - VfL Tönisberg 6:0 (3:0). Die Teutonen haben sich den Klassenerhalt zwar schon gesichert, schenkten dem Tabellenvierten aber dennoch nichts. „Das ist jetzt eine Frage des Charakters und den haben wir bewiesen“, sagte Trainer Norbert Müller. Torjäger Dominik Klouth beendete seine Flaute mit einem Dreierpack (3., 59. und 69. Minute), die anderen Tpre erzielten Patrick vorn Hüls (10.) und Christopher Roth (31. und 84.). „Der Gegner war nicht so engagiert und hat uns spielen lassen, dementsprechend war es ein sehr einseitiges Spiel“, so Müller. „Ich bin sehr zufrieden und stolz, dass die Jungs auch zum Saisonende hin noch so viel Gas geben.“

TuS Grevenbroich - DJK Gnadental 2:0 (1:0). Nach vier Partien ohne Niederlage verpassten es die Gnadentale, beim schon abgestiegenen TuS, den Klassenerhalt auch rechnerisch zu hundert Prozent abzusichern. Die Grevenbroicher hingegen freuten sich nach vier Niederlagen über einen Erfolg: „Wir haben gezeigt, dass wir doch Potenzial haben und wollen uns souverän aus der Liga verabschieden“, sagte Trainer Peter Vogel. „Wir hatten den Gegner gut unter Kontrolle, nur nach dem 1:0 wurden wir etwas passiv.“ Dzenan Sinanovic sicherte den Schlosstädtern mit seinem Doppelpack (Treffer in der 20. und 56.) den fünften Saisonsieg.

SG Kaarst - TV Kalkum-Wittlaer 2:1 (0:0). Die Kaaster haben ihr letztes Heimspiel in letzter Minute gewonnen. „Ein Unentschieden wäre auch gerecht gewesen, aber wir freuen uns total über den Sieg zu Hause. Wie der zustande gekommen ist, ist dann auch egal“, sagte Trainer Adrian Dilbens. Marcel Schmautz sorgte erst für den Ausgleich (78.) und dann in der Nachspielzeit für den Lucky Punch zum Sieg.

DJK Sparta Bilk - TSV Bayer Dormagen 4:1 (0:0). In Dormagen sehnt man nur noch das Ende der Saison herbei: Die Mannschaft von Trainer Frank Lambertz blieb die neunte Begegnung in Folge ohne Sieg und rutschte noch einen weiteren Platz nach unten auf Rang elf. Zwar konnte Marcel Wedemann nur zwei Minuten nach dem 0:1 ausgleichen (48.), aber dem Hattrick von Oliver Thederahn hatte der TSV dann nichts mehr entgegenzusetzen.

SV Uedesheim - FC Büderich 0:3 (0:2). Die Uedesheimer mussten die dritte Niederlage in Folge hinnehmen und bleiben damit auf Platz 13. „Wir haben diesmal einfach zu wenig getan und dann hat man eben das Nachsehen“, sagte Coach Ingmar Putz. „Wir haben in den vergangenen zwei Wochen super gekämpft gegen die Top-Teams der Liga, diese Einstellung und der Wille haben uns jetzt gefehlt.“

TSV Eller - FC Delhoven 3:2 (1:0). Delhoven unterlag beim Tabellendritten und bleibt einen Punkt vor Benrath. „Über 90 Minuten hat Eller einfach mehr Qualität auf den Platz gebracht, aber wir haben super gekämpft und defensiv über weite Strecken gut gestanden“, sagte Trainer Dennis Kessel. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff vollendete Max Ohm einen Konter zur Halbzeitführung für den FC. Im zweiten Durchgang kassierten die Delhovener innerhalb von vier Minuten drei Tore, „die waren zwar schön raus gespielt, aber das ist natürlich bitter“, so Kessel. Ohm erzielte noch den Anschlusstreffer (81.), mehr war nicht drin. „Wir haben nicht aufgegeben und hatten kurz vor Schluss noch eine gute Chance“, sagte der Coach. „Schade, dass wir uns für den Kampfgeist nicht belohnt haben.“

Mehr von RP ONLINE