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Korschenbroich: Gewerbegebiet wird erweitert

Korschenbroich : Gewerbegebiet wird erweitert

Grundstücke für Private und für Gewerbetreibende entwickelt die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt. "Das Jahr 2010 war gut, das Jahr 2011 wird noch besser", sagt Johannes Kronen.

Für Johannes Kronen, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (WEK) der Stadt Korschenbroich, war das zurückliegende Geschäftsjahr gut. Was den 44-Jährigen aber noch mehr freut: "Das Jahr 2011 wird noch besser." Kronen macht die Erfolgsbilanz ausschließlich am Gewerbegebiet Glehn-Ost fest, dass nach seinem "eigentlichen Abschluss" noch um eine Zusatzfläche von gut 10.000 Quadratmeter erweitert werden konnte. "Einige Kaufverträge konnten bereits im Vorjahr erfolgreich abgeschlossen werden", zieht Kronen eine positive Zwischenbilanz. Und da einige Abschlüsse in diesem Geschäftsjahr erst Bilanz-wirksam werden, kann er für 2011 schon Gutes vorwegnehmen.

Um die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen der Stadt deutlich zu verbessern und zu fördern, wurde 2001 die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (WEK) gegründet. Die Stadt hält 51 Prozent an der Gesellschaft, die Sparkasse Neuss 49 Prozent. Sie wird auf Stadtseite von Geschäftsführer Heinz Stiegen (60) und auf Sparkassenseite von Johannes Kronen vertreten. Allerdings grenzt er das Aufgabengebiet ein: "Wir sind mittlerweile eine reine Grundstücksentwicklungsgesellschaft."

Dabei haben Stiegen und Kronen alle Hände voll zu tun. Für den Pescher ein deutliches Zeichen dafür, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise zur Vergangenheit gehört". Derzeit hat Kronen Glehn-Ost 2 im Blick: Von dem gut 10 000 Quadratmeter großen Areal — das bis an die Bundesstraße 230 reicht — wurden bereits zwei Parzellen an Ortsansässige verkauft. Die Spedition Stocks wird sich dort ansiedeln und der Containerdienst Mumm hat mit dem Hallenbau begonnen. Parallel dazu wird die Erschließungsstraße gebaut. Für Kronen eine wichtige Maßnahme: "Dann haben wir die Chance, die Restfläche zeitnah zu vermarkten."

Die Realisierung des neuen Gewerbegebietes "Glehner Heide" hat die WEK fest im Blick: Dort stehen über sechs Hektar zur Verfügung. Kronen kalkuliert den Verkaufszeitraum mit vier bis fünf Jahren. Allerdings ist aktuell erst die Feinplanung angelaufen. Erste Anfragen aus dem Mittelstand sind ihm bekannt. Doch zunächst muss die konkrete Planung durch die politischen Gremien. Kanal, Ringentwässerung, Straßenbau sind für Mitte 2012 anvisiert. "Diese Geschichte ist extrem aufwendig", sagt Kronen und verweist dabei auf die stattliche Größe der "Glehner Heide" — jenseits der B 230. Er ist guter Dinge dieses Areal bis 2017 vermarktet zu haben: "Schließlich sind wir flexibel und bieten Interessenten auch kleinere Flächen an."

(NGZ)