Pilger der St. Matthias-Bruderschaft besuchten Apostelgrab: Gemeinschaft stärken und Kontakte knüpfen

Pilger der St. Matthias-Bruderschaft besuchten Apostelgrab : Gemeinschaft stärken und Kontakte knüpfen

Sonnengebräunt und bestens gelaunt erreichte die Pilgergruppe der St. Matthias-Bruderschaft Kleinenbroich auf ihrem Heimweg jetzt die Glehner Gaststätte Trauscheit, wo sie von Familienangehörigen und Nachbarschaftsfreunden mit Freuden empfangen wurden. Wie Brudermeister Peter Grontenrath als verantwortlicher Leiter der Pilgerreise zum Trierer Apostelgrab bestätigte, machte der seit vielen Jahren bestehende Gemeinschaftsgeist die lange Reise durch die Eifel zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Besonders lobenswert nannte der Brudermeister das gute Einvernehmen mit der Eifeler Bürgerschaft, für die das jährliche Pilgererlebnis bereits zum Alltag im Jahresablauf zählt. Auch hier, so der Glehner Mitpilger Adi Biermanns, sind am Wegesrand manche Freundschaften mit Eifelern entstanden. In diesem Jahr verzeichnete Bruderschafts-Präfekt Peter Hülser fünf Erstpilger. Darunter befanden sich zwei Kleinenbroicher, ein Duisburger, ein Scherfhausener und eine Grevenbroicherin. Natürlich erhielten die Erstpilger am sogenannten "Pöllke" - hier schuf die Bruderschaft in Eigenleistung vor vielen Jahren eine kleine Raststätte mit sprudelnder Quelle - die Erstpilgertaufe.

Das Erlebnis des Jahres war für die Pilgerschar die Ankunft im Freihof der Basilika. Im vor 19 Jahren erschienenen Jubiläumsbuch der Bruderschaft wird dieser Augenblick von Peter Höfgen (›02) wie folgt wiedergegeben: "Die Freude, die ein Pilger bei seiner Ankunft in St. Matthias empfindet, ist vielleicht etwas, das sich nicht aussprechen lässt. Sie steht ihm ins Gesicht geschrieben, wie der Schmerz und die Wehmut. Sie kann aber auch ein Frohlocken oder ein plötzlicher Jubelausbruch dafür sein, dass man das gesteckte Ziel trotz aller Müh und Plag erreicht hat." Dem fügte der erfahrene Pilger Hans Wefers nach Eichendorff hinzu: "Die Welt mit ihrem Gram und Glücke, will ich, ein Pilger frohbereit, betreten nur wie eine Brücke zu Dir Herr, überm Strom der Zeit."

Nach dem die Begrüßungsfreude durch eine letzten Kaffee-Rast abgeklungen war, galt es die letzte Etappe bis zur "Kleinenbroicher Ortsgrenze" zurückzulegen. Hier am Glehner Weg wurden die Heimkehrer von Präses Pastor Robert Michiels empfangen und in feierlicher Prozession zur Pfarrkirche St..Dionysius geleitet, wo die Heimkehrer den Schluss-Segen erhielten. Abschließend hieß es dann in der Gaststätte "Lindenhof" voneinander Abschied zu nehmen. Am 14. Juli kommt die Pilgerschar dann im St..Dionysius-Haus an der Hochstraße noch ein Mal zusammen, um ein paar gemütliche Erinnerungsstunden zu verleben. Der Präsident der St. Sebastianus-Bruderschaft, Hans-Bert Heimanns gab sich beim Anblick der Heimkehrer erleichtert: "Alle sind wieder da, jetzt können wir ans heimatliche Schützenfest denken." pm

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