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Gelungene Revanche von Bayer Dormagen gegen Ferndorf

2. Handball-Bundesliga : Bayer Dormagen gelingt Revanche gegen Ferndorf

Im Nachholspiel beim TuS Ferndorf mobilisierten die Zweitliga-Handballer des TSV Bayer Dormagen noch mal alle Kräfte. Anders als im knapp verlorenen Hinspiel reichte es dieses Mal zum einen 29:28-Sieg. Daran hatte ein Spieler entscheidenden Anteil.

Auch das Rückspiel des TSV Bayer Dormagen gegen den TuS Ferndorf war eine Nachholpartie unter der Woche und wieder war es bis zur letzten Sekunde spannend. Am Mittwochabend allerdings mit dem besseren Ende für die Dormagener. Hatten sie die erste Begegnung im April zu Hause noch überaus unglücklich mit 26:27 verloren, setzten sie sich dieses Mal in der Fremde mit 29:28 (16:15) durch. Beachtlich dabei: Obwohl der Mannschaft von Dusko Bilanovic in den vergangenen Wochen deutlich der Substanzverlust einer langen und kräftezehrenden Saison anzumerken war, präsentierten sie sich noch mal überaus kämpferisch. Das hat sich gelohnt: Zum einen ist dem TSV als aktuellem Sechsten auch rechnerisch der einstellige Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen, zum anderen gibt der Sieg Rückenwind für das Saisonfinale am Samstag im TSV-Bayer-Sportcenter gegen den HC Elbflorenz.

„Wir verlieren nicht gerne zweimal gegen einen Gegner. Unsere Motivation war es, die unglückliche Niederlage aus dem Hinspiel zu reparieren“, meinte Trainer Dusko Bilanovic nach der Partie und hob explizit die gute Abwehrleistung und die Paraden von Martin Juzbasic (13 insgesamt) als Schlüssel zum Erfolg hervor. Und in der Tat war es der Dormagener Keeper, der nach zwei ziemlich ausgeglichenen Spielhälften in der Schlussphase den Weg zum Sieg ebnete. Nachdem sein Team in der 55. Minute durch einen Siebenmeter von Benjamin Richter zum 26:26 ausgeglichen und Ferndorf anschließend eine Auszeit genommen hatte, war es Juzbasic, der mit zwei spektakulär gehaltenen Bällen ermöglichte, das Dormagen durch Treffer von Alexander Senden und Patrick Hüter mit 28:26 in Front ging. Bis zur 60. Minute glichen die Gastgeber zwar noch mal aus, doch dann nahm Taktikfuchs Bilanovic eine späte Auszeit, nach der sein Team einen Siebenmeter herausholte. Als erneut Benjamin Richter zum 29:28 eiskalt verwandelte, waren noch ein paar Sekunden auf der Uhr. Die Sirene war dann zwar schon ertönt, Ferndorf durfte aber noch einen Freiwurf ausführen. Doch den konnte ihr am Mittwoch bester Torschütze Andreas Bornemann (9 Treffer) nicht im Kasten unterbringen. Beste Schützen des TSV Bayer Dormagen waren Benjamin Richter (7) und Alexander Senden (6).