Jüchen : FWG will Mülleimer an Haltestelle

Den Ortseingang von Jüchen – im Bereich von McDonalds bis Polo an der Neusser Straße – zu säubern: Dies hatten sich zwölf Mitglieder der "Freien Wählergemeinschaft (FWG) um Gerolf Hommel jetzt vorgenommen.

Den Ortseingang von Jüchen — im Bereich von McDonalds bis Polo an der Neusser Straße — zu säubern: Dies hatten sich zwölf Mitglieder der "Freien Wählergemeinschaft (FWG) um Gerolf Hommel jetzt vorgenommen.

Der Fraktionsvorsitzende ist mit dem Ergebnis zufrieden: "Wir haben rund zwei Stunden lang Unrat gesammelt. Acht prallvolle, blaue Müllsäcke waren unsere Beute." Zudem verfüge die Gemeinde wieder über einen sauberen Ortseingang: "Der vorherige Zustand war schon unerträglich", meint Hommel.

Wer Jüchen aus Richtung der Autobahn 540 erreicht, hat bisher laut Meinung von Hommel ein "besonderes Ärgernis" gesehen: "In beiden Richtungen findet man sehr viel Müll, der zum größten Teil aus Fastfood-Verpackungen besteht."

Die FWG habe festgestellt, dass vom Schulzentrum viele Schüler in der Mittagszeit zum Fastfood-Restaurant gehen würden, während des Rückwegs würden dann Getränkebecher, Servietten und Verpackungen achtlos in die Grünstreifen geworfen werden. Aber auch Autofahrer würden den Unrat während der Fahrt einfach aus dem Seitenfenster entsorgen.

Was gegen das Müllproblem am Ortseingang helfen würde: "Ein weiterer Abfallbehälter an der Bushaltestelle Polo in Richtung Jüchen", meint der FWG-Vorsitzende. Bei der Haltestelle in der Gegenrichtung gebe es einen Mülleimer, der nach seiner Beobachtung auch oft überquellen würde. "Vielleicht wird ein auffälliges Gefäß, das mit lustigen Motiven oder mit einer großen Öffnung gestaltet ist, von den Bürgern gut angenommen", hofft Gerolf Hommel.

Bei der Jüchener Gemeindeverwaltung will man diesen Vorschlag zur Müllvermeidung jetzt prüfen. Technischer Dezernent Oswald Duda wird ihn in der nächsten Verwaltungsrunde im Rathaus vorstellen.

(busch-)