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Fußballfrauen des SV Hemmerden stehen vor einer ganz schweren Saison

Frauenfußball : SV Hemmerden steht vor ganz schwerer Saison

Erstes Ziel von Trainer Thomas Maassen ist der Klassenverbleib.

Der SV Hemmerden stellt im Rhein-Kreis bei den Frauen weiterhin die Mannschaft, die den höchstklassigen  Fußball anbietet. In der kommenden Saison muss das Team um Trainer Thomas Maassen allerdings gehörig aufpassen, wenn sie diesen Status aufrechterhalten wollen. „Personell wird das eine extrem schwierige Hinrunde, da dürfen wir den Anschluss nicht verlieren“, weiß auch der Coach und verweist auf die vielen Ausfälle und Abgänge. Neben Roxanne Waldeck und Leonie Schütz (gehen in Mutterzeit) hören in Julia Schenck und Cecile Lischke zwei weitere absolute Leistungsträger aus privaten Gründen vorerst auf. Dazu kommt der Abgang von  Mittelfeldmotor Sonja Deckers, die den Schritt in die 2. Bundesliga wagt und zum SV Meppen wechselt. Auch Torfrau Tanja Soentjens kehrt dem SV nach mehreren Jahren den Rücken und spielt in der nächsten Saison eine Klasse höher beim Regionalliga-Aufsteiger GSV Moers. Nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ wird es dadurch richtig knapp für den Niederrheinligisten, der nach dem ausgestandenen Seuchensaison eigentlich wieder an alte Zeiten anknüpfen wollte. „Es geht von Anfang an nur um den Klassenerhalt“, bleibt Maassen realistisch. Dabei helfen soll wieder die erfahrene Laura Rösgen, die aus der Mutterpause zurückkommt. Außerdem sind zurzeit noch „zwei bis drei Mädchen“ (Maassen) im Gespräch beim einstigen Titelkandidaten. Ob das dann letztendlich reichen wird, um die anvisierten Ziele zu erreichen, bleibt tatsächlich abzuwarten.