Fußball-Bezirksliga Weißenberg kassiert zwei Tore in der Nachspielzeit

Rhein-Kreis · Die Enttäuschung beim Fußball-Bezirksligisten SVG Weißenberg ist riesengroß. Der Neulingt kassiert in Buchholz die Treffer zum 2:2 in der 92. und 94. Spielminute.

Traf für Gnadental zum wichtigen Ausgleich: Malte Hauenstein.

Traf für Gnadental zum wichtigen Ausgleich: Malte Hauenstein.

Foto: Fupa

Ein bittereres Ende hätte der Spieltag für die SVG Weißenberg in der Fußball-Bezirksliga nicht haben können. Zwei Gegentreffer in der Nachspielzeit verhinderten den Dreier. Ebenfalls groß ist die Enttäuschung in Nievenheim.

Lohausener SV – DJK Gnadental 1:3 (1:1). Gnadental konnte gegen Angstgegner Lohausen nur einen Sieg aus den letzten vier Begegnungen einfahren, entsprechend schwer taten sich die Neusser zu Spielbeginn. Jannick Meng (35.) brachte die Gastgeber in Führung. Gnadentals Malte Hauenstein (42.) traf jedoch schnell zum Ausgleich. Im zweiten Durchgang wurde die DJK ihrer Favoritenrolle gerecht. Marco Czempik (52.) und Oliver Wargalla (72.) stellten auf 3:1. Drei Minuten später schwächte sich Lohausen mit einer Toten Karte. „Es war das erwartet komplizierte Spiel, bei dem wir etwas Anlaufzeit brauchten. Ich habe mir trotzdem zu keinem Zeitpunkt Sorgen gemacht“, sagte DJK-Trainer Sebastian Michalsky.

Sparta Bilk – SG Rommerskirchen/Gilbach 4:2 (1:1). Der Underdog aus Rommerskirchen kassierte die dritte Niederlage in Folge und das trotz eines guten Beginns. Francesco Giorno (30.) schoss die Gäste in Führung. Kurz vor der Pause fiel jedoch der Ausgleich durch Nabil Abdoun (42.). Im zweiten Durchgang brachte Mino Kayser (61.) die Bilker in Front. Mit dem Rückstand im Gepäck kam die Gelb-Rote Karte gegen Rommerskirchens Niklas Hanen (73.) denkbar ungünstig. Kayser (75.) nutzte die Überzahl sofort aus und erhöhte auf 3:1. Den vierten Treffer für Bilk erzielte Adnan Hotic (79.). Die Gäste verkürzte kurz vor dem Abpfiff durch Robin-Oliver Wenschuch (87.) nochmal auf 2:4. „Wir haben gegen ein Spitzenteam lange mitgehalten. Ehrlicherweise sind uns am Ende die Kräfte ausgegangen, zudem kam der Platzverweis zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt“, meinte SG-Coach Frank Lambertz.

TSV Bayer Dormagen – GSG Duisburg 2:2 (0:0). Nach zuletzt vier Pflichtspielniederlagen in Folge, konnte der TSV wieder einen Punkt mitnehmen. Nach einer torlosen ersten Halbzeit besorgte Dormagens bester Torschützte Niclas Kuypers (54.) mit seinem siebten Saisontreffer die Führung. Diese hielt jedoch nicht lange. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison gab der TSV einen Vorsprung innerhalb von Minuten aus der Hand. Celil Kuzu (66.) und Essowavana Gbegouni (67.) drehten die Partie. In der Schlussphase erzielte Dominik Dobras (85.) den Ausgleich für Bayer.

TuS Viktoria Buchholz – SVG Weißenberg 2:2 (0:0). Der Aufsteiger aus Weißenberg war nur Sekunden vom zweiten Saisonsieg entfernt, erst die Nachspielzeit zwang die SVG in die Knie. Die ersten 45 Minuten blieben torlos, kurz nach dem Wiederanpfiff viel durch Marius Spahn (50.) der Führungstreffer für die SVG. In der Schlussphase machte Moise Gae (82.) augenscheinlich den Deckel drauf. „Wir haben 90 Minuten lang ein tolles Spiel gemacht, in denen wir uns die drei Punkte verdient hätten“, erzählte SVG-Coach Dirk Schneider. Nach 90 Minuten war allerdings noch nicht Schluss in Buchholz. Fünf Minuten Nachspielzeit gab es obendrauf, in denen aus drei Punkten ganz schnell einer wurde. Marcel Möller (90.+2) und Tom Klinnert (90.+4) schockten Weißenberg mit den letzten Aktionen der Partie. „Es fühlt sich natürlich an wie eine Niederlage. Die Tore kamen aus dem nichts, nach so einem guten Auftritt tut das Unentschieden nochmal mehr weh“, sagte Schneider.

VdS Nievenheim – TSV Eller 0:5 (0:3). Im ersten Spiel nach dem Rücktritt von Trainer Daniel Köthe musste der VdS Nievenheim erneut Lehrgeld zahlen. Das Topteam aus Eller kam schnell ins Rollen. Anas El Rifai (5.), Nisar El Fayyad (6.) und Pierre-Isaac Mouaya (17.) sorgten für die frühe Entscheidung. Im zweiten Durchgang setzten Dennis Ordelheide (57.) und Fabian Stutz (67.) den Schlussstrich. „Eller war heute zu stark und zu clever für uns. Wir müssen viel an unserer Defensive arbeiten. Ab sofort ist die Mannschaft in der Pflicht, eine Reaktion zu zeigen“, lautet das Fazit des Sportlichen Leiters Simon Müller.