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Fußball: VfL Jüchen/Garzweiler II glaubt noch an den Klassenverbleib.

Fußball : Noch ist gar nichts verloren

Trotz prekärer Ausgangslage glaubt Co-Trainer Danny Hepner beim VfL Jüchen/Garzweiler II nach wie vor fest an den Ligaverbleib in der Kreisliga A.

Für die zweite Mannschaft des VfL Jüchen/Garzweiler ist in der Fußball-Kreisliga A der erste Abschnitt der Hinrunde denkbar schlecht verlaufen. Doch weil noch mehrere Nachholspiele ausstehen, ist für die zweite Garde des Bezirksligisten beileibe noch nicht alles verloren.
Saisonverlauf Nur einen einzigen Sieg gegen die Rheinwacht Stürzelberg (2:1) konnte der VfL Jüchen/Garzweiler II vor der Corona-Pause einfahren. Trotz Aushilfen aus der Ersten Mannschaft blieb die Punktausbeute mager. Allerdings standen im SC Grimlinghausen (2:5), SV Rosellen (0:2), TuS Grevenbroich (0:1), FC Delhoven (0:5) und im FC Zons (2:3) beinahe ausschließlich Gegner aus dem oberen Tabellendrittel auf dem Programm. Über das verlorene Auftaktspiel gegen den SC Kapellen II (3:4) ärgert sich Co-Trainer Danny Hepner allerdings noch heute. „Das lief alles sehr unglücklich“, so Hepner, der eigentlich mit einem guten Gefühl in die Saison gestartet war. Zudem litt Jüchen aber auch sehr unter den außergewöhnlichen Umständen. Wegen zweier Verdachtsfälle musste das Mannschaftstraining mehrere Wochen ausfallen. Gerade einmal sieben Spiele hatte Jüchen vor dem Abbruch absolvieren können.
Das war gut Bei der mageren Punktausbeute fällt es sichtlich schwer, etwas Gutes zu sagen. Doch trotz der schlechten Ergebnissen sei sein Team immer als Mannschaft aufgetreten, möchte der Coach unbedingt festgehalten wissen. „Es waren alle sehr bemüht, den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen. Niemand steckt den Kopf in den Sand, das spricht für den Charakter der Jungs.“
Das war schlecht Genau erklären, warum der VfL Jüchen/Garzweiler II so schlecht in die Saison gestartet ist, kann der spielende Co-Trainer Danny Hepner nicht. „Die Ergebnisse haben nicht gepasst, uns hat in manchen Momenten das Spielglück gefehlt.“ Zudem sei man in den entscheidenden Momenten vor dem Tor nicht clever genug gewesen. Auffällig war zudem, dass in Spielen, bei denen die Erste Mannschaft zahlreich ausgeholfen hat, der Gegner einfach giftiger und galliger war. Die Fitness habe unter den zahlreichen Unterbrechungen ebenfalls sehr gelitten, sagt Hepner.

Personal Auf dem Transfermarkt hat die zweite Mannschaft des VfL Jüchen/Garzweiler nicht zugeschlagen. Dafür sind nun aber alle Verletzten wieder gesund. Besonders freut Hepner die Rückkehr von Jan-Hendrik Schmitz. Der A-Jugendliche habe sich in seinem ersten Jahr direkt gut integriert. So sei auch der Plan für die Zukunft. „Das ist ein Paradebeispiel“, so Hepner.
Ausblick Der VfL Jüchen/Garzweiler II hat es weiterhin in der eigenen Hand. Mit einer guten Performance in den Nachholspielen könnte man die Lücke zum rettenden Ufer schon schließen. Außerdem stehen die wichtigen Spiele gegen die direkte Konkurrenz noch aus. Jüchen wird einiges daransetzen, die zweite Garde in der Kreisliga A zu halten. „Für den Verein ist das wichtig, um jungen Spielern in der ersten Mannschaft auch eine Perspektive und Entwicklungsmöglichkeit zu bieten“, sagt Hepner.