Fußball: SV Rosellen empfängt Rommerskirchen/Gilbach zum Gipfeltreffen

Fußball : SV Rosellen lädt zum Gipfeltreffen ein

Der TSV Norf hängt am Tabellenende der Fußball-Kreisliga A fest – und eine Wende zum Besseren ist nicht in Sicht. An der Spitze tritt die SG Rommerskirchen/Gilbach im Topspiel bei Ex-Tabellenführer an. 1. FC Süd gewinnt das Pokalderby. 

Letzte Woche machte Sturmtief Eberhard dem Spitzenspiel zwischen Rosellen und dem 1. FC Grevenbroich-Süd einen Strich durch die Rechnung. An diesem Wochenende scheint das Gipfeltreffen in der Fußball-Kreisliga A nicht gefährdet. Der Wetterdienst kündigt zwar erneut Sturm und Niederschlag an, Absagen sind allerdings nicht zu erwarten: Alle Spiele am Sonntag finden auf einem Kunstrasenplatz statt.

Gipfeltreffen. „Das sind die Duelle für die wir Fußball spielen“, sagt Rosellens Trainer Dalibor Dobras. Und auch Rommerskirchens Coach Dennis Zellmann ist sich sicher: „Wer an diesen Spielen kein Spaß hat, der ist falsch auf dem Fußballplatz.“ Am Sonntag empfängt der Winterkönig Rosellen seinen ärgsten Verfolger SG Rommerskirchen/Gilbach. Durch Rosellens Spielabsage ist „Roki“ mittlerweile vorbeigezogen, doch der SVR will den Platz an der Sonne mit aller Macht zurück, „Wir sind bestmöglich eingestellt. Das ist einfach geil, eine Belohnung für jeden Fußballer“, freut sich Dobras auf das Kräftemessen. Im Gegensatz zu Rommerskirchen, das bereits zwei Ligaspiele in diesem Jahr absolviert hat, konnte Rosellen noch keine Begegnung unter Wettkampfbedingungen machen. „Rommerskirchen steht im Saft, das könnte sicher ein Vorteil sein, aber nicht dramatisch“, schätzt Dobras ein. Auch Gegenüber Zellmann will das nicht überbewerten: „Das ist sicher kein Nachteil, am Ende ist entscheidend wer seine PS besser auf den Platz bringt.“

„Spielerisch gesehen sind das für mich die zwei stärksten Mannschaften“, sagt auch Zellmann. Personell bleibt die Situation bei Rosellen angespannt, Rommerskirchen muss noch um die Einsätze von einigen angeschlagenen Spielern zittern.

Schluss mit grauer Maus? Der TuS Hackenbroich und der BV Wevelinghoven hängen am Ende des Tabellenmittelfeldes. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist komfortabel, um sich aber weiter nach oben zu bewegen, muss eine Serie her. „Ich habe vor der Rückrunde gesagt, dass der Weg nur noch nach vorne geht“, so Wevelinghovens Trainer Tim Bernrath. Nach der Absage am vergangenen Spieltag wollen die Jungs aus der Gartenstadt jetzt richtig starten. Gegner sind die Sportfreunde Vorst. „Wir hatten in der Hinrunde in der Defensive Probleme“, erklärt Bernrath, der aktuell für die Trainer B-Lizenz büffelt. Kollege Nils Heryschek aus Hackenbroich sagt ebenfalls: „Wir machen uns keine großen Gedanken um den Abstieg. Unser Blick geht nach oben.“ An diesem Spieltag gastiert Hackenbroich bei der DJK Hoisten. Die Aufsteiger haben mit dem 7:2-Erfolg gegen Neukirchen auf sich aufmerksam gemacht und wollen die Distanz zum Tabellenkeller weiter ausbauen. „Das wird nicht einfach, Hoisten ist ein unbequemer Gegner, aber wir sind gut drauf“, so Heryschek.

Das Sorgenkind. Der TSV Norf hängt am Tabellenende fest und es ist keine Besserung in Sicht. „Uns fehlt die Beständigkeit. Für Sonntag muss ich neun Wechsel in der Startelf vornehmen. Das macht wenig Hoffnung“, gesteht Trainer Fabian Nellen. Dass Norf gegen die DJK Novesia die Trendwende schafft, ist also recht unwahrscheinlich. „Es muss Klick machen. Im Fußball ist bekanntlich alles möglich“, flüchtet sich Nellen in Durchhalteparolen.

Lauf trotz Personalprobleme fortsetzen. Der FC Zons ist seit dem 10. Spieltag nicht mehr zu stoppen. Vor dem Duell mit dem SVG Grevenbroich steht Trainer Björn allerdings vor einem personellen Engpass. Kapitän Leon Ohligschlägel, Toptorjäger Niko Baum, der gesperrte Thomas Ruddies und Johannes Thau fallen definitiv aus. Dazu beklagt Haas noch fünf erkrankte Spieler, deren Einsatz mehr als fraglich ist. Nichtsdestotrotz sagt Haas: „Wir wollen den Lauf bestätigen und spielen auf jeden Fall auf Sieg.“ Sieben Siege und ein Remis aus den letzten acht Spielen sprechen eine eindeutige Sprache.

Mit Derby-Schub in die Liga. Der 1. FC Grevenbroich-Süd hat das Pokal-Derby gegen den TuS Grevenbroich im Elfmeterschießen für sich entschieden und ist in das Halbfinale des Kreispokals eingezogen. Gegen die Reserve der SG Kaarst wollen die Südstädter nun den nächsten Schritt in der Liga machen und weiter um den Aufstieg mitmischen. Der Sieg sollte dem Selbstvertrauen der Mannschaft von Trainer Kevin Hahn noch einmal einen ordentlichen Schub verpasst haben.

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