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Fußball: SG Orken/Noithausen sieht sich für die Zukunft gut aufgestellt

Fußball : SG Orken/Noithausen sieht sich für die Zukunft gut aufgestellt

Beide Trainer haben ihre Verträge verlängert – und auch fast alle Spieler bleiben.

Nach mageren Jahren hat sich die SG Orken/Noithausen wieder gefangen, belegte in der Kreisliga B bis zum Corona-bedingten Abbruch Platz drei. Und darum setzt der ehemalige Bezirksligist auf Kontinuität: Mit Trainer Marcus Garzaniti hat nahezu die komplette Mannschaft ihre Zusage für die nächste Saison gegeben. Verlassen wird das Team allerdings ausgerechnet Patrick Harf. Der 33 Jahre alte Goalgetter, der die SG in der Saison 2004/2005 mit 51 Toren in die Kreisliga A schoss, beendet seine Fußball-Karriere. „Zu Hause steht Nachwuchs an, sogar Zwillinge, glaube ich“, verrät der ehemalige Obmann Heinz-Gerd Weidenstraß, der seinem Heimatverein auch ohne Amt stets zu Diensten ist: „Er wird uns fehlen – sowohl auf als auch neben dem Platz.“ Gut möglich, dass im Bend-Sportpark die höchste Spielklasse im Kreis bald mal wieder zum Thema wird. „In ein, zwei Jahren vielleicht“, sagt Weidenstraß, der mit Stolz auf den eigenen Nachwuchs blickt: „Wir haben eine richtig gute A-Jugend, die ist Erster in der Leistungsklasse.“ Trainer ist Holger Trotzki. Einen mehr als ordentlichen Job macht auch sein Kollege Thorsten Köntges als Coach der Zweitvertretung. Mit seinen Jungs steht er in der Fairplay-Gruppe 2 der Kreisliga C auf Rang zwei. Noch wichtiger ist für Weidenstraß allerdings, dass die Stimmung stimmt. Das tut sie, schließlich wollen alle Spieler auch in der kommenden Saison das Trikot der SG tragen. Ein Beleg für die unter der Führung des Vorsitzenden Norbert Trippen und seines Stellvertreters Thomas Häntsch geleistete Arbeit.