Fußball-Landesliga: Holzheim will mit Sieg in die Karnevalssession starten.

Fußball: Mit Sieg in die Karnevalssession starten

Landesliga-Schlusslicht aus Holzheim darf schon am Samstag ran. Kapellen und Jüchen/Garzweiler spielen zu Hause.

Die Holzheimer SG tanzt aus der Reihe: Während Kapellen und Jüchen/Garzweiler vor heimischem Publikum antreten, bestreitet der Neuling am Samstag in Vohwinkel (Anstoß 15 Uhr) sein zweites Auswärtsspiel in Folge.

SC Kapellen – VSF Amern. Die 1:4-Pleite vom vergangenen Sonntag in Heiligenhaus ist aufgearbeitet, Kapellens Sportlicher Leiter Jörg Ferber sieht die Mannschaft nun gegen bislang erstaunlich starke Amerner (Platz fünf) in der Pflicht, eine Serie zu starten, die dem SCK bis zur Winterpause vier Siege bescheren soll. „Dann blieben wir unter den Top 3 und damit genau da, wo wir sein wollen.“ Eine unbedingte Verpflichtung, die anvisierte Rückkehr in die Oberliga schon in dieser Saison zu schaffen, sieht er allerdings nicht: „Wir haben nicht den Druck aufzusteigen.“ Gegen Amern bieten sich auch wieder Alexander Hauptmann und Nils Mäker für die Aufnahme in die Startformation an, nur zu Laufeinheiten reichte es unter der Woche für die angeschlagenen Marcel Koch und Dimitrios Balis.

FSV Vohwinkel – Holzheimer SG. Trotz des spektakulären 2:0-Erfolges in Odenkirchen, bei dem den Gästen das für Schlagzeilen sorgende Kunststück gelang, gleich drei Elfmeter zu verschießen, ist Holzheim weiter Tabellenletzter. Darum ist für Trainer Guido van Schewick der Fall klar: „Wir müssen endlich mal zwei Spiele in Folge gewinnen, sonst kommen wir da unten nie raus.“ Der Charakter seiner Truppe sei vorbildlich, stellt er klar: „Wie die Jungs auf die verschossenen Elfmeter reagiert haben, hat mir gefallen. Die Mannschaft ist intakt.“ Vohwinkel, nur drei Punkte besser als Holzheim, ist für ihn nach wie vor ein Gegner „mit einer gut besetzten Mannschaft.“ Zum Beweis setzten die Wuppertaler am Sonntag auf das 0:6 in Kapellen einen 4:2-Sieg über den unbequemen MSV Hilal Düsseldorf. In den aktiven Kader zurückkehren könnte nach überstandenen Knieproblemen Marcus Buchen. Van Schewick: „Die Jungs sind nun selber dafür verantwortlich, in welcher Stimmung sie am 11.11. in die Karnevalssession starten.“

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VfL Jüchen/Garzweiler – Rather SV. Genau wie sein Kollege Guido van Schewick („In dieser Liga kannst du fast nichts voraussagen.“) tut sich Jüchens Coach Michele Fasanelli vor Raths Gastspiel ausgesprochen schwer, eine Prognose aufzustellen: „Von den Ergebnissen sind die kaum einzuschätzen“, sagt er. Stimmt: In Kapellen kamen die Düsseldorfer mit 1:8 unter die Räder, nur um danach in Liga und Kreispokal vier Siege aneinander zu reihen. Darum ist Fasanelli gut beraten, sich vor allem mit seinem Team zu beschäftigen.

Die Richtung stimmt: Von den zurückliegenden sieben Partien hat der VfL nur eine verloren, mit dem 3:1-Sieg am Sonntag in Süchteln gelang erstmals seit Wochen der Sprung ans rettende Ufer. Mit verantwortlich dafür ist Bela Kutsojannis. Der 19-Jährige begeistert seinen Trainer: „Er ist ein intelligenter Junge. Er lässt sich auch was sagen und stellt sich stets in den Dienst der Mannschaft.“ Eine ähnliche Entwicklung traut Fasanelli, der Spaß an der Entwicklung junger Akteure hat, auch Jan Schuchardt zu: „Er hat Riesenqualität – der eine Spieler kommt eben früher, der andere etwas später.“

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