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Fußball Kreisliga A: SV Glehn trennt sich von Trainer Stefan Laucke.

Fußball : SV Glehn trennt sich von Trainer

Es habe schon länger Unstimmigkeiten zwischen ihm und der Mannschaft gegeben, räumt Stefan Laucke beim A-Kreisligisten ein. „Die Chemie hat nicht mehr gepasst.“

In der Fußball-Kreisliga A hat es nach dem 27. Spieltag eine Trainerentlassung gegeben. Stefan Laucke und Glehn gehen getrennte Wege. Darüber hinaus feierten Zons und Grevenbroich-Süd Kantersiege, Nievenheim gewinnt wieder einmal kampflos.

SG Kaarst – SV Glehn 2:1 (0:0). Kaarst schöpft neue Hoffnung, bei Glehn hat die Niederlage Folgen: Trainer Stefan Laucke muss seine Koffer packen. „Es gibt schon länger Unstimmigkeiten zwischen mir und der Mannschaft, die Chemie hat nicht mehr gepasst“, erklärte er. Nach drei Niederlagen in Folge sieht der Vorstand des SV Glehn – auch aufgrund der Situation in der Bezirksliga – die Ziele des Vereins in Gefahr. In den kommenden Tagen soll eine Interimslösung präsentiert werden, schon am Donnerstag trifft Glehn auf den VfR 06 Neuss.

FC Zons – VfR Neuss 7:1 (1:0). Der FC Zons atmet einmal tief durch. Niko Baum erzielte in der 23. Minute die Führung, Hussein Hammoud (4 Tore), Marvin Müdder und Dennis Marquet legten in der zweiten Hälfte nach. Shintaro Ominami traf für Neuss. „Heute bin ich echt extrem zufrieden. Wir haben richtig guten Fußball gespielt. Das war ein sehr wichtiger Sieg“, sagte Zons-Trainer Thomas Boldt. Für den VfR Neuss sinken die Chancen auf den Klassenverbleib drastisch.

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1. FC Grevenbroich-Süd – FC Delhoven 7:1 (1:0). Die Kicker aus der Grevenbroicher Südstadt setzen ihren Siegeslauf fort. Dem Tabellenvierten schenkte der ehmalige Landesligist gleich sieben Tore ein. Berkay Köktürk (3), Ensar Krasniqi, Marcel Woop, Meliksah Sargin und Hendrik Lopes waren für Grevenbroich erfolgreich, Michael Busch traf für Delhoven. Spätestens nach dem Platzverweis von Fabian Kotulla (Notbremse/63.) war die Partie entschieden. „Wir hatten einen sehr guten Tag und von Delhoven kam nach der Roten Karten nicht mehr viel Gegenwehr. Wir haben komplett durchgezogen, ich bin richtig stolz“, freut sich Süd-Coach Alexander Hermel.

TuS Hackenbroich – SC Grimlinghausen 3:0 (1:0). Der TuS Hackenbroich hat einmal mehr seine Heimstärke unter Beweis gestellt. Marius Schlömer (13.), Stephan Dung (68.) und Ali Dagdeviren (75.) erzielten die Tore. Grimlinghausen bleibt zum dritten Mal in Folge sieglos. „Heute bin ich von der Art und Weise, wie wir verteidigt haben, richtig enttäuscht“, stellt Grimlinghausens Trainer Milad Bastanipour fest.

SF Vorst – SVG Grevenbroich 0:3 (0:1). Für die Sportfreunde Vorst war am Sonntag gegen den Tabellenzweiten nichts zu holen. „SVG hat verdient gewonnen. Sie waren besser und deutlich aggressiver“, räumte Vorst-Coach Jörg Gartz ehrlich ein. Kaan Orduzu (33.), Ismet Cakmak (65.) und Baris Gürpinar (89.) schossen die Tore für den SV Genclerbirligi . „Die Spiele, die wir gewinnen müssen, kommen jetzt“, weiß Gartz. Da der Abstieg aus der Bezirksliga des SV Uedesheim immer wahrscheinlicher wird, reicht auch Rang 13 nicht mehr zum Klassenverbleib.

VfR Büttgen – SV Bedburdyck/Gierath 2:2 (2:1). Büttgen ging durch Nico Wiedemann (12.) und Finn Felix Heuing (30.) in Führung, Gierath antwortete durch Leon Tegtmeier (42.) und Erol Djaferi (66.). „Wir sind mit guter Moral zurückgekommen. Nach einem 0:2-Rückstand musst du damit zufrieden sein, wir hätten aber auch noch gewinnen können“, so SV-Coach Jürgen Steins.

TuS Grevenbroich – SV Rosellen 0:2 (0:0). Robin Geißler (50.) und Eduard Hildenberg (78.) erzielten die Tore für Rosellen. „Ich muss den Hut davor ziehen, wie die Jungs mit der Situation umgehen“, lobte Rosellens Trainer „Dicky“ Otten seine Truppe. Die personelle Lage ist weiter extrem angespannt, gegen den TuS Grevenbroich musste sogar Feldspieler Michael Maschke ins Tor.

VfL Jüchen/Garzweiler II – VdS Nievenheim: Nichtantritt Heimmannschaft. Zum zweiten Mal in Folge und schon zum vierten Mal in dieser Saison gewinnt der Topfavorit VdS Nievenheim kampflos. Jüchen/Garzweiler trat zur Partie aufgrund von Personalmangel erst gar nicht an. „Wir hatten einfach keine Leute. Hoffentlich entspannt sich die Situation bis zum nächsten Wochenende“, sagt Jüchens Trainer Eric Schumacher.