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Fußball im Rhein-Kreis: Torspektakel in Stürzelberg mit zwölf Treffern.

Fußball : Torspektakel in Stürzelberg

Wilde Ergebnisse und ein überraschender Spitzenreiter in der Fußball-Kreisliga A.

Der elfte Spieltag in der Fußball-Kreisliga A hatte viel zu bieten. Es war der bislang wildeste Sonntag in der laufenden Saison. In acht Spielen fielen insgesamt 43 Tore – das ist ein neuer Rekord für die aktuelle Spielzeit. Neben vielen Toren gab es auch einen neuen überraschenden Spitzenreiter – zu mindestens vorerst.

SC Grimlinghausen – VfR Büttgen 1:0 (0:0). Der Siegtreffer von David Gette hievt den SC Grimlinghausen an die Tabellenspitze. Der Aufsteiger grüßt zum ersten Mal von ganz oben. Natürlich auch dadurch bedingt, dass Nievenheim und Delhoven Spiele weniger haben, trotzdem ist das ein Grund zum Feiern. „Wenigstens stehen wir einmal an der Spitze. Das muss man genießen“, freut sich Trainer Conny Eickels. Gegen Büttgen habe Thomas Maschke die frühe Führung verpasst, deshalb könne man sich glücklich schätzen das Spiel hinten raus noch gewonnen zu haben. „Das war ein dreckiges 1:0“, urteilte Eickels.

1. FC Grevenbroich-Süd – VfR Neuss 5:0 (3:0). Der 1. FC Grevenbroich-Süd hat eine 180 Grad Wende hingelegt. Am Donnerstag unterlagen die Südstädter Nievenheim noch mit 0:5, jetzt besiegten sie den VfR Neuss selber in dieser Höhe. Der Unterschied: „Wir haben uns auf unsere Stärken besonnen und uns nicht dem Spiel des Gegners angepasst“, sagte Süd-Coach Dirk Pook. Man sei ohnehin noch auf der Suche nach der richtigen Ausrichtung, der Sieg sei nun wichtig für die Moral gewesen. Murat Köktürk (2), Berkay Köktürk, Marcel Woop und Meliksah Sargin erzielten die Tore. Genervt war Pook vom Auftreten der Gäste. Diese hätten erwartet, dass es eine Umkleide gebe, obwohl dies im Hygienekonzept des 1. FC Grevenbroich-Süd ausdrücklich verneint würde.

TuS Grevenbroich – TuS Hackenbroich 7:0 (3:0). Den höchsten Sieg des Spieltages hat der TuS Grevenbroich eingefahren. Tayfun Kula erzielte gleich vier Treffer. Lars Faßbender, Emre Demirbolat und Max Zimmermann (ET) besorgten die weiteren Tore. Damit gewinnen die Schlossstädter zum dritten Mal in Folge, Hackenbroichs Horrorbilanz wird hingegen immer schlimmer:  10 Spiele, 0 Punkte, -39 Tore.

Rheinwacht Stürzelberg – SV Bedburdyck/Gierath 7:5 (6:3). Alleine neun Treffer zu Pause gab es in Stürzelberg. Giuseppe Castorino (3), Dwight Granderath (3) und Benjamin Menn trafen für den Gastgeber. Mo Salou (2), Felix Eßer, Lukas Bättgen und Fabian Beyvers waren für Gierath erfolgreich. Der SV Bedburdyck/Gierath kann die zahlreichen Ausfälle aktuell nicht kompensieren und handelt sich die dritte Pleite in Folge ein. Aufsteiger Stürzelberg ist weiter im Aufschwung.

FC Delhoven – SG Kaarst 6:1 (4:0). Standesgemäß hat der FC Delhoven sein Heimspiel gegen Kellerkind SG Kaarst gewonnen. Michael Busch, Felix Frason (2) und Niklas Nepp sorgten schon in Hälfte eins für die Entscheidung. Busch und Marcel Klein legten in der zweiten Halbzeit nach. Delhoven liegt noch vier Punkte hinter der Spitze, hat aber auch zwei Spiele weniger absolviert.

SV Glehn – SC Kapellen II 0:4 (0:2). Zwei Elfmeter brachten den SC Kapellen auf die Siegerstraße, Mark Schiffer verwandelte jeweils sicher. Ensar Krasiniqi und Marco Heyermann erhöhten in Hälfte zwei. „Das war ein hektisches Spiel zwischen zwei jungen Mannschaften. Am Ende ist der Sieg ein, zwei Tore zu hoch“, resümiert Kapellens Trainer Timo Haep.

FC Zons – SF Vorst 1:3 (0:3). Alain Thapa (2) und Max Klimbt machten die Siegträume der Gastgeber schnell zunichte. Antonio Cossu erzielte kurz vor Schluss nur noch den Ehrentreffer.

SV Rosellen – DJK Hoisten 1:2 (1:1). Am Donnerstag siegte Rosellen noch durch einen späten Treffer in Gierath, am Sonntag schlug das Pendel in die andere Richtung aus. Muhammed Hussein Ahmed traf in der 86. Minute für Hoisten. Zuvor hatten Florian Füßler (Hoisten) und Simon Petri (Rosellen) getroffen.

VdS Nievenheim – VfL Jüchen/Garzweiler II: Absage. Weil das Testergebnis des Spielers aus Jüchen noch aussteht, musste die Partie sicherheitshalber verschoben werden. Damit konnte Jüchens Zweitvertretung zum vierten Mal in Folge nicht spielen.