Fußball: Der DFB bildet Schüler zu Fußballtrainern aus.

Fußball : ISR Neuss bildet 17 Schüler zum DFB-Junior-Coach aus

Als Paten fungieren die Bundestrainer Joachim Löw und Martina Voss-Tecklenburg.

Der Amateurfußball braucht leidenschaftliche und ehrenamtliche Nachwuchstrainer. In der Region Rhein-Kreis Neuss und Düsseldorf steht die neue Trainergeneration in den Startlöchern: Insgesamt 17 Schülerinnen und Schüler dürfen sich nun „DFB-Junior-Coach“ nennen. Zuvor hatten die Teilnehmer eine Ausbildung absolviert, die bereits zum dritten Mal an der „International School of the Rhine“ (ISR) am  Konrad-Adenauer-Ring angeboten wurde.

Aus dem Rhein-Kreis beteiligten sich auch die Wilhelm-von-Humboldt-Gesamtschule in Grevenbroich und das Marie-Curie-Gymnasium am von ISR-Projektleiter, Trainer und Ex-Fußballprofi Karsten Baumann geleiteten Programm. Die in einer Kooperation mit der Commerzbank aufgelegte Initiative des Deutschen Fußball-Bundes – als Paten fungieren die Bundestrainer Joachim Löw und Martina Voss-Tecklenburg – soll in den kommenden Jahren noch ausgeweitet werden. Aktuell nehmen insgesamt 200 Schulen teil. Bis zum Jahr 2024 sollen 20.000 Jugendliche zu den Trainern der Zukunft ausgebildet werden, um den ehrenamtlichen Einsatz zu fördern. Unter dem Motto „Werde Fußball-Coach“ dürfen alle fußballbegeisterten Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren teilnehmen. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung geht es für die neuen Coaches nun mit einer einjährigen Praxisphase weiter, in der das erlernte Wissen an Nachwuchsspieler weitergegeben werden soll. „Der Jugendbereich braucht viele qualifizierte und motivierte Trainer, hier werden die Grundlagen gelegt. Die DFB-Junior-Coaches werden den Jugendfußball in Deutschland nachhaltig aufwerten“, erklärt Dirk Gärtner, Vorsitzender des Fußballkreises 5 Grevenbroich/Neuss.

Auch Alexander Weckauf (Commerzbank) zeigt sich zufrieden mit dem großen Anklang des DFB-Programms: „Vereine und Schulen können ohne ehrenamtliche Trainer kaum noch die Nachfrage nach einem geregelten Fußballtraining abdecken. Daher freue ich mich, dass es so viele engagierte junge Menschen gibt, die sich trotz ihres immer strafferen Zeitplans ehrenamtlich für den Fußball engagieren und Verantwortung übernehmen.“