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Fußball: Das Ziel der Sportfreunde Vorst ist der Klassenverbleib

Vor dem Fußballstart: SF Vorst : Das Ziel ist der Klassenverbleib

Die Sportfreunde hoffen auf eine sorgenfreie Saison in der Kreisliga A. Dafür müssen die Schützlinge von Trainer Jörg Gartz aber möglichst verletzungsfrei sein.

Seit rund zwei Jahren trainiert Jörg Gartz jetzt die Sportfreunde Vorst, eine komplette Spielzeit hat der Coach mit dem Klub in der Fußball-Kreisliga A bislang aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht miterlebt. Im Vordergrund steht in diesem Jahr eine „sorgenfreie Saison“. So wirklich reibungslos lief es nämlich auch in den abgebrochenen Spielzeiten nicht.

Der Start in die Vorbereitung war für Trainer Jörg Gartz nicht zufriedenstellend. „Mehr schlecht als recht“, fällt sein ernüchterndes Fazit aus. Schon in dieser frühen Phase haben seine Jungs immer wieder mit kleinen Verletzungen zu kämpfen. „Wir versuchen, die Belastung zu steuern“, versichert Gartz, doch nicht alle haben sich in der Corona-Pause optimal fit gehalten. Das Angebot, einmal in der Woche laufen zu gehen, wurde nur von Teilen des Teams angenommen. Aber Gartz sagt: „Wir haben einen sehr großen Kader.“ Damit könne man Ausfälle in diesem Jahr besser kompensieren.

Neu im Team sind Arne de Nardo und Aljosha Weyer. De Nardo kommt vom SC Kapellen II, dessen Mannschaft sich in diesem Jahr aufgelöst hat. Der Mittelfeldmann sei „definitiv eine Verstärkung“, sagt der Coach, sowohl menschlich als auch sportlich. Weyer feierte nach einer dreijährigen Pause sein Comeback. Zuletzt kickte er 2018 beim BV Weckhoven. Allerdings ist der Physiotherapeut laut Gartz extrem fit und bringe das nötige Spielverständnis mit. Neuzugang Niklas Weyers musste seinen Comeback-Versuch leider abbrechen. Die bittere Erkenntnis folgte nach nur wenigen Einheiten: Sein Knie hält nicht. Den einzigen Abgang, den die Sportfreunde Vorst verkraften müssen, ist Sebastian Lohr. Der 27-Jährige versucht sein Glück beim SV Uedesheim in der Bezirksliga. Gartz ist sich aber sicher, dass man seinen Abgang kompensieren kann.

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Angesichts der Rückzüge von Stürzelberg und Kapellen II schrumpft die Kreisliga A in diesem Jahr wieder auf 17 Mannschaften zusammen. Vermutlich wird der Kreis das aber nutzen, um die A-Liga nach dieser Saison wieder auf 16 Teams zu verkleinern. Demnach würde es mindestens drei Absteiger geben. „Zwischen Platz sieben und zwölf“ sieht Gartz seine Truppe, allerdings mit der Einschränkung: „Wenn wir von Verletzungsproblemen verschont bleiben.“ Das Ziel sei wie immer, frühzeitig den Klassenerhalt klar zu machen.

Das Auftaktprogramm der Vorster steht mittlerweile auch fest: Vorst empfängt erst den 1. FC Grevenbroich-Süd (22. August), dann reisen die Sportfreunde zum neuformierten TuS Hackenbroich (29.) und dann geht’s zuhause gegen den TuS Grevenbroich (5. September). Das schwere Auftaktprogramm komplettieren die Titelfavoriten Nievenheim (12.) und der SV Rosellen (19.).