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Fußball: Coach Hermann-Josef Otten verlängert Vertrag beim SV Rosellen

Fußball : Hermann-Josef Otten verlängert Vertrag

A-Kreisligist kann sich über drei Neuzugänge freuen.

Offiziell ist die Saison 2019/2020 noch nicht abgebrochen worden, doch die endgültige Entscheidung naht. Ende Juni (24. Juni) wollen sich die Verantwortlichen der Verbände mit ihren Mitgliedern erneut zusammensetzen. Die Vereine am Niederrhein stimmten allerdings schon mit einer überwältigenden Mehrheit von 90 Prozent für einen Abbruch. Es ist zu erwarten, dass die Führung der Basis bei dieser Entscheidung folgt. Der SV Rosellen hat deshalb auf eine Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs verzichtet und seine Spieler vorzeitig in die Sommerpause verabschiedet. „Wir trainieren gar nicht. Mit einer Beschränkung auf zehn Leute macht das für uns keinen Sinn“, erklärt Abteilungsleiter Daniel Schuch. Mitte Juli soll die Vorbereitung auf die nächste Saison beginnen. Mit an Bord ist dann auch weiterhin Trainer Hermann-Josef „Dicky“ Otten. Der erfahrene Übungsleiter verlängerte seinen Vertrag schon zu Beginn der Corona-Pause. Trotz der ungewissen Zukunft kann sich der SV Rosellen schon über drei Neuzugänge freuen. Marcel Stojkovic wechselt von der SG Kaarst an den Mühlenbusch, Pascal Heidger kommt vom Liga-Konkurrenten 1. FC Grevenbroich-Süd und Michael Maschke fand vom SV Uedesheim den Weg nach Rosellen. Den umgekehrten Weg geht hingegen Sven Nitsch. Der 22 Jahre alte Linksaußen folgt dem Ruf seinen Ex-Trainers Dalibor Dobras und wechselt nach Uedesheim. Verzichten muss der SVR nun erst einmal auch auf Leon Strube und Jannik Janßen. Das Duo verlässt die Heimat für ihr Studium. Außerdem beendet Marcel Warten nach seinem zweiten Kreuzbandriss die aktive Karriere. Auch wenn die Planungen abgeschlossen sind, ist es für Schuch und seinen SV Rosellen keine einfache Situation. „Die ersten vier bis sechs Wochen waren grausam. Die Spieler saßen auf heißen Kohlen und haben fast jeden Tag gefragt, wann es wieder losgeht“, so Schuch, der hinzufügt: „Die Spieler nehmen die Situation jetzt so an, aber natürlich sind sie nicht zufrieden. Alle wollen Fußball spielen.“