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Fußball: Borussias neuer Sportdirektor Roland Virkus kommt aus Jüchen

Fußball : Borussias neuer Sportdirektor kommt aus Jüchen

Roland Virkus wohnt mit seiner Familie in Schaan und war für den VfL Jüchen/Garzweiler unter Trainer Guido Roelen in der Kreisliga A aktiv am Ball.

Dass Roland Virkus  beim Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach als Sportdirektor die Nachfolge  des zurückgetretenen Max Eberl angetreten hat, ist auch im Rhein-Kreis Neuss nicht unbeachtet geblieben. Vor allem mit Jüchen verbindet den 55-Jährigen eine ganze Menge. Hier wohnt er im Ortsteil Schaan mit seiner Frau sowie den drei Söhnen Moritz (20), der das Trikot des A-Kreisligisten TuS Wickrath trägt, Paul und Luis (beide 17), die für die A-Jugend der SpVg Odenkirchen im Einsatz sind. Als Aktiver kickte er mit dem VfL Jüchen/Garzweiler unter Trainer Guido Roelen bis zur Saison 1999/2000 in der Kreisliga A – mit Teamkollegen wie Andreas Fuchs, Holger Beulen und René Teppler. An der Stadionstraße beendete er auch seine aktive Karriere am Ball. „Er arbeitete damals noch bei der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Hemmerden und halbtags als Jugendtrainer in Gladbach“, erinnert sich VfL-Vorsitzender Christoph Sommer: „Er war kein extrem begnadeter Fußballer, hat sich alles mit Fleiß und Disziplin hart erarbeitet.“ Tugenden, die ihn auch in Mönchengladbach, wo er sich zunächst um den Aufbau und die Leitung des Internats „Fohlenstall“, dann als Direktor des Nachwuchsleistungszentrums verdient machte, nach vorne brachten. Darüber verlor er den VfL Viktoria nie aus dem Blick. „Wo er seinem alten Stammverein helfen kann, tut er das“, weiß Sommer. So setzte er sich im Sommer 2019 dafür ein, dass die U23-Mannschaft von Borussia Mönchengladbach zu einem Benefizspiel in Jüchen auflief. Dabei kam ein Spendenbetrag in Höhe von 1500 Euro zusammen, der mithalf, die Delfintherapie für den damals dreijährigen und an einem Hirntumor leidenden Jan Scheidemann zu finanzieren.

Sommer: „Der Kontakt zu ihm ist nie abgerissen und er lässt sich auch immer mal wieder bei uns auf der Anlage sehen. Wir wünschen ihm alles Gute in seinen neuen Job.“