Fußball : Neuer Trainer setzt auf Kontinuität

Björn Feldberg löst Ralf Koschut auf der Trainerbank ab, doch der Kader des SV Glehn aus der Aufstiegssaison bleibt in der neuen Spielzeit bleibt zusammen.

Nach zwei Jahren in der Kreisliga B setzte sich der SV Glehn in der Gruppe 2 der Kreisliga B am achten Spieltag an die Tabellenspitze, leistete sich danach nur noch zwei Remis und konnte sich mit vier Punkten Vorsprung auf Verfolger Büttgen über die Rückkehr in die Kreisliga A freuen.

Am vierten Spieltag musste sich die Mannschaft unter Trainer Ralf Koschut gegen die SG Neukirchen-Hülchrath knapp geschlagen geben, ab da verloren die Glehner nicht mehr und sicherten sich Platz eins und den Aufstieg. In Fabian Zierau kommt der Top-Torjäger der Liga mit 20 Treffern bei 14 Einsätzen aus Glehn, Devrim Celik reiht sich mit 15 Toren auf Platz drei der Torschützenliste ein. Nur die zweitplatzierten Büttgener schossen insgesamt mehr Tore, dafür kassierte der SV nur 20 Gegentreffer, was den Bestwert der Liga bedeutet.

Ähnlich wie auch beim Spitzenreiter der Gruppe eins gibt es in Glehn trotz des Aufstiegs einen neuen Coach. Björn Feldberg übernimmt die Nachfolge von Ralf Koschut auf der Trainerbank. Der 37-Jährige ist vom 1. FC Mönchengladbach nach Glehn gewechselt. Abgesehen vom Trainerwechsel bleibt die Mannschaft vollständig zusammen: Abgänge hat der SV Glehn keine zu verzeichnen, Verstärkung kommt nur von Spielern aus der eigenen Jugend.

Das Training ist bereits seit etlichen Wochen in vollem Gang und läuft nach Ansicht des neuen Coaches mehr als zufriedenstellend: „Bisher sind wir fast verletzungsfrei durchgekommen, die Testspiele liefen gut. Ich würde sagen, wir sind voll im Soll“, sagt Feldberg. Die coronabedingten Vorschriften stören den Trainingsalltag der Glehner kaum: „Natürlich gibt es ein paar Einschränkungen, aber alles in allem trainieren wir wieder relativ normal und können uns nicht beklagen“, so der Trainer.

„Der Zusammenhalt in der Mannschaft war in der vergangenen Saison ein Garant für konstant gute Leistungen“, lobt er die Arbeit seines Vorgängers. „Darauf will ich weiter aufbauen und die Jungs konditionell und fußballerisch noch weiter fordern und fördern. Dann haben wir eine schlagkräftige Truppe für die nächste Saison zusammen.“ Für die neue Spielzeit hat er sich einiges vorgenommen, anders als bei den anderen Aufsteigern ist nicht nur der Klassenerhalt das erklärte Ziel: „Wir wollen im oberen Tabellendrittel mitspielen“, so Björn Feldberg. „Ich denke, das ist mit der Mannschaft realistisch und ich bin nicht hierhin gewechselt, um nur gegen den Abstieg zu spielen“, sagt er lachend.