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Fußball: Aufsteiger SC Grimlinghausen genießt Tabellenplatz eins

Fußball : Aufsteiger genießt Platz eins

Der auf Anhieb an die Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga A marschierte Neuling SC Grimlinghausen ist bislang die Überraschung der Saison.

Der mutige Aufsteiger SC Grimlinghausen grüßt seit einigen Wochen von der Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga A und überwintert dort. Bislang sind die Hippelanker die Überraschung der Saison.

Saisonverlauf Grimlinghausen ist mit einem Sieg gegen Grevenbroich-Süd gestartet und legte gleich einen 5:2-Erfolg gegen Jüchen II nach. Danach folgte eine kleinere Schwächephase, zumindest ergebnistechnisch. Nach vier sieglosen Spielen in Folge startete Grimlinghausen aber eine echte Serie. Die letzten fünf Spiele vor dem Abbruch haben die Hippelanker allesamt gewonnen und kassierten dabei kein einziges Gegentor. „Wir mussten uns erst akklimatisieren und sind dann von Spiel zu Spiel besser geworden“, resümiert Trainer Conny Eickels.

Das war gut Acht Gegentore in elf Spielen sprechen eine eindeutige Sprache. Die Abwehr der Grimlinghausener steht sehr stabil. Trainer Conny Eickels lobt aber in erster Linie die Kondition seiner Jungs. „Die Fitness ist hervorragend. Wir waren immer in der Lage, hinten raus noch Tore zu schießen“, so Eickels. Vorne sei sein Team ohnehin immer für einen Treffer gut. Im Angriff hat Grimlinghausen mit dem Neuzugängen Thomas Maschke und Fabio Dittrich nochmal ordentlich zugelegt. Zudem sei der Zusammenhalt im Team hervorragend, das mache sich auch auf dem Platz bemerkbar, findet Eickels.

Das war schlecht Wenn man als Aufsteiger nach elf Spieltagen an der Tabellenspitze steht, kann wahrlich nicht viel schlecht gelaufen sein. Das Einzige, was Trainer Conny Eickels noch zu bemängeln hatte, war: „Dem ein oder anderen fehlt noch die Reife. Die Jungs aus der zweiten Reihe konnten sich noch nicht so zeigen. Ich hätte gerne mehr Konkurrenzkampf.“

Personalien Die Neuzugänge sind beim SC  Grimlinghausen voll eingeschlagen: Fabio Dittrich, Thomas Maschke, Keeper Giulio Buscema, Lars Wyschanowski – allesamt haben sich auf Anhieb zu wichtigen Säulen im Team entwickelt. Bei Wiederbeginn kann Eickels auf Alex Sitter und Marc Bruno setzen. Sie kommen bis dahin zurück. Eine interessante Personalie ist zudem Co-Spielertrainer Matthias Castens, den Eickels vom Sturm in die Abwehr beordert hat. Ein Schachzug, auf den er stolz ist.

Ausblick Eickels ist ziemlich glücklich, schaut sich die Tabelle immer wieder gerne an. Das wird er auf jeden Fall auch noch bis ins neue Jahr tun können. Vorher geht es nämlich nicht weiter. Eickels ist aber optimistisch, dass Ende Januar gestartet wird. Einen Trainingsplan ab dem 2. Januar hat er auch schon entwickelt. „Es kribbelt schon wieder“, sagt er.