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Fußball: 1. FC Grevenbroich, mit einem Urgestein zurück zu alter Stärke

Fußball : Mit einem Urgestein zurück zu alter Stärke

In der Corona- und Winterpause hat auf dem Trainerstuhl des Fußball-A-Kreisligisten 1. FC Grevenbroich-Süd Jürgen Latajka die Nachfolge von Dirk Pook angetreten. Viel Arbeit wartet in der Defensive.

Beim 1. FC Grevenbroich-Süd hat es in der Pause einen Trainerwechsel gegeben. Dirk Pook hat aus privaten Gründen seinen Platz an der Seitenlinie geräumt, Süd-Urgestein Jürgen Latajka übernimmt. Auf den neuen Coach wartet in der Defensive viel Arbeit.

Saisonverlauf Nach einem 1:2 gegen Spitzenreiter Grimlinghausen zum Auftakt schien der 1. FC Grevenbroich-Süd sich gefangen zu haben. Es folgten ein Remis gegen Rosellen und Siege gegen Stürzelberg (1:0) und den TuS Grevenbroich (2:0). Gegen Delhoven gab’s dann aber eine 4:8-Klatsche. Im Anschluss spielte Süd gegen Zons 1:1 und gewann gegen Vorst (4:2). In Nievenheim (0:5) fingen sich die Neuenhausener  die nächste bittere Pleite ein. Im letzten Spiel siegte man dann aber wieder mit 5:0 gegen den VfR Neuss.

Das war gut Der Zusammenhalt bei Grevenbroich-Süd ist weiter hervorragend. Der Großteil der Truppe spielt seit einigen Jahren zusammen und ließ hin und wieder seine Klasse auch aufblitzen.

Das war schlecht Gerade in der Defensive hakt es bei den Jungs aus der Grevenbroicher Südstadt. Acht Gegentore gegen Delhoven und fünf Gegentreffer gegen Nievenheim sind eindeutig zu viel. Neu-Trainer Jürgen Latajka, der einen Großteil der Spiele gesehen hat, sagt: „Früher war die Defensive das Prunkstück, das hat in dieser Saison nicht funktioniert. Da will ich auch direkt ansetzen.“

Personal Die größte Veränderung gibt es auf der Trainerposition: Süd-Urgestein Jürgen Latajka springt ein. „Der Verein hat immer mal wieder angefragt. Eigentlich wollte ich nicht mehr weitermachen, aber das Herz hängt doch noch ganz schön am Verein“, verrät Latajka. Der 50-Jährige wohnt nur wenige Meter vom Sportplatz entfernt und ist seit 1980 Teil des Vereins. Er durchlief die ganze Jugend bei diesem Klub und erlebte als Spieler sogar noch die glorreichen Landesliga-Zeiten des Vereins mit. Später stieg er zunächst als Trainer der 2. Mannschaft und für ein Jahr auch als Coach der ersten Garde bei Grevenbroich-Süd ein. Nach mehreren Jahren bei Gustorf/Gindorf ist er nun zurück. Während Latajka zum 1. FC Grevenbroich-Süd zurückkehrt, hat Berkay Köktürk den Verein verlassen. Der Jüngste der Köktürk-Brüder will es beim BV Wevelinghoven in der Bezirksliga probieren. „Die Türe für eine Rückkehr steht immer offen“, betont Latajka.

Ausblick Der 1. FC Grevenbroich-Süd läuft in dieser Spielzeit seinen Erwartungen hinterher. Latajka richtet deswegen seinen Blick erstmal nach unten. „Wir wollen uns steigern, alle sind heiß wie Frittenfett“, so der neue Coach. Im Sommer will Latajka die Mannschaft verjüngen, die ersten Gespräche hat er dafür schon geführt. Priorität habe aber, die Saison zunächst einmal vernünftig zu Ende zu spielen.