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Für Säbelfechter war mehr drin bei der Junioren-EM

Fechten : Für Säbelfechter war mehr drin bei der Junioren-EM

Setzlisten haben mitunter ihre Tücken. Diese Erfahrung mussten Leon Schlaffer und Stefan Friedheim bei den Junioren-Europameisterschaften im kroatischen Porec machen. Denn die beiden Säbelfechter des TSV Bayer Dormagen trafen schon früh auf den Ukrainer Vasyl Humen – und der sicherte sich am Ende dank eines 15:14-Sieges über den Italiener Luca Fiaretto die Goldmedaille und den EM-Titel.

Stefan Friedheim traf nach seinem 15:7-Sieg über den Bulgaren Hristo Efimov in der Runde der besten 32 auf den späteren Europameister, verlor mit 8:15 und belegte Rang 29. Leon kämpfte sich durch Siege über Tei Zavirsek (Slowenien, 15:5) und Emirhan Ciftci (Türkei, 15:10) bis ins Achtelfinale, scheiterte hier aber mit 10:15 an Humen und wurde 14.

Dass beide gegen den späteren Europameister ausschieden, fand Olaf Kawald „natürlich ärgerlich. Mit einem anderen Lauf wäre vielleicht mehr drin gewesen,“ meinte der Sportliche Leiter der Dormagener Fechter. Das können Schlaffer und Friedheim im Mannschaftswettbewerb nachholen, der am heutigen Montag die Titelkämpfe in Porec beschließt.

In den der Juniorinnen starteten Lisa Rütgers und Laura Ziob (beide TSV Bayer) und die ebenfalls in Dormagen trainierende Julika Funke mit einem 45:33-Sieg über Belgien. Nach der 26:45-Niederlage gegen die Türkei blieben nur die Gefechte um Platz fünf bis acht, ein 30:45 gegen Polen und ein 35:45 gegen Italien bedeuteten in der Endabrechnung schließlich Rang acht.