Kanu : Für Gleinert war's seine "beste DM"

Als versöhnlichen Saisonabschluss betrachtete Robert Gleinert die Deutschen Meisterschaften im Kanu-Rennsport auf dem Betzsee in Brandenburg: "Das waren die besten Deutschen Meisterschaften meiner Karriere", sagt der 23 Jahre alte Holzheimer, der für den RKV Berlin den Titel im Vierer über 200 Meter und Silber über 1000 Meter gewann und im Einer sowohl über 500 als auch über 5000 Meter Dritter wurde.

"Dabei habe ich mich ganz allein im Neusser Hafen vorbereitet", meint der U23-Europameister, der zur Zeit ein Berufspraktikum bei Mercedes Hartmann in Grevenbroich absolviert.

Fabian Kux, gemeinsam mit Robert Gleinert Europameister und "NGZ-Sportler des Monats Juli" geworden, belegte mit dem NRW-Vierer Platz drei über 5000 Meter, sein ebenfalls für die KG Essen fahrender Zwillingsbruder Niklas, wie die anderen beiden bei der Holzheimer SG groß geworden, gewann an der Seite von David Schmude den Titel im Zweier über 5000 Meter.

Zufrieden mit dem Abschneiden seiner Schützlinge war auch Christian Gleinert. Der ältere der Gleinert-Brüder freute sich als Trainer der Holzheimer SG vor allem über "das gute Ergebnisse in der Breite. Rechnet man Robert und die Kux-Zwillinge dazu, haben wir in fast allen Altersgruppen Medaillen geholt."

Von den "echten" Holzheimern trumpfte vor allem Henrik Drossart auf, der mit dem NRW-Vierer Deutscher Vizemeister der Jugend AK 15 über 5000 Meter wurde. Jonathan Binzen und Elias Hunke belegten bei den Schülern AK 14 im Zweier über 2000 Meter ebenso Platz drei wie Robin Heinecke im Einer.

(NGZ)
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