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Für die Neusserin Simone Schuft und ihr Powerboat ist die Saison vorbei

Motorsportboot : Für Simone Schuft und ihr Powerboat ist die Saison vorbei

Auch das letzte Rennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist abgesagt. Jetzt blickt die Neusserin schon auf 2021.

Jetzt ist es amtlich: Weil auch das letzte im Kalender der Formel 1 im Motorbootsport (F1H20) verbliebene Rennen in Schardscha (Vereinigte Arabische Emirate) wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurde, ist die Saison zu Ende. In die war die Neusser Powerboat-Pilotin Simone Schuft mit großen Hoffnungen gestartet. Es hätte an der Seite von Francesco Cantando ihr zweites Jahr im Cockpit des Mailänder Teams Blaze Performance sein sollen. „Ein interessantes Startfeld und spannende Rennplätze, mit mir als einzigem deutschen Teilnehmer und als eine von nur zwei weiblichen Starterinnen – das versprach ein tolles Rennjahr“, sagt die 46-Jährige. Daraus wurde indes nichts. Doch Trübsal blasen ist ihre Sache nicht. Und darum blickt sie voller Zuversicht auf 2021: „Wir setzen alle Zeichen auf Go! Mein Boot mit der Startnummer 36 wird oder wurde in Mailand vorbereitet und ist fahrbereit.“ In den Wintermonaten sei zudem noch ein Trainingswochenende in der Planung, fügt sie an. „Und für die kommende Saison spricht man hinter vorgehaltener Hand, da noch unbestätigt, von wenigstens sechs Rennen in Europa und Asien.“ Als Gastgeber vorgesehen seien dafür Portugal, Italien, China (mit zwei Rennen), Saudi-Arabien und die  Vereinigten Arabischen Emirate (UAE). Das Motto der Neusserin ist damit klar: „Ich bin bereit! Das Team ist bereit! Das Boot ist bereit! Alles was es jetzt noch zu sagen gibt, ist: Bring on 2021!“ Weitere Information gibt es unter: Facebook.com/Powerboat.Racing-Team.Schuft.