Fünf Dormagener bei Minigolf-WM im chinesischen Zhouzang

Mini-Golf : Minigolf-WM im „Venedig des Ostens“

Schon mehr als eine Woche bereiten sich die deutschen Mini-Golfer, darunter die Dormagener Sebastian Heine und Vanessa Peuker, im chinesischen Zhouzhang auf die Weltmeisterschaften vor, die am Mittwoch im „Venedig des Ostens“ beginnen.

Der Zufall ist der Feind des Erfolgs. Vor allem in einer Sportart wie dem Mini-Golf, bei der es auf jeden Schlag ankommt. Deshalb haben Bundestrainer Michael Koziol und die Coaches Alex Junkermann und Patrick Bothmann nichts dem Zufall überlassen, wenn es um die am Mittwoch startende Minigolf-Weltmeisterschaft geht.

Schließlich sind es die ersten Titelkämpfe der World Minigolf Sport Federation (WMSF), des 63 Nationen von Albanien bis USA umfassenden Weltverbandes, die nicht in Europa ausgetragen werden. Sondern im „Venedig des Ostens“, wie die chinesische Touristenmetropole Zhouzang in der Provinz Kunshan ihrer vielen Wasserstraßen und Brücken wegen genannt wird.

Dort warten in einem großen Freizeitpark zwei Bahnen, eine aus Beton und eine aus Filz, auf die 252 Teilnehmer (Aktive plus Betreuer) aus 25 Ländern, die von Mittwoch bis Sonntag um die WM-Titel kämpfen. Die in den Mannschaftswettbewerben der Frauen und Männer hat Deutschland zu verteidigen – und das ist auch das erklärte Ziel von Bundestrainer Michael Koziol und Co..

Auf diesem Kurs werden ab Mittwoch die WM-Titel vergeben. Der Dormagener Sebastian Heine (rechts Bild, 2.v.l.) testet eine der Bahnen. Fotos (2): WMSF. Foto: WMSF
Mini-Golf WM in China. Foto: WMSF

Weshalb die 18-köpfige deutsche Delegation bereits seit mehr als einer Woche vor Ort weilt. Dazu gehören fünf Aktive des MGC Dormagen-Brechten: Vanessa Peuker und Sebastian Heine gehen als Titelverteidiger im Teamwettbewerb an den Start, Patrick Bothmann, Alexander Junkermann und Sebastian Kube sind als Bahnbetreuer dabei. Und in Gestalt von Dennis Kapke zählt auch ein Demnächst-Dormagener zum WM-Aufgebot – er spielt aktuell noch für die SG Arheilgen, wechselt zur neuen Saison aber zum Deutschen Mannschaftsmeister der Männer. „Am Anfang ging es darum, sich den Begebenheiten anzupassen und vor Ort alles zu erkunden,“ sagt Sebastian Heine, „jetzt läuft das Bahntraining auf Hochtouren und wir gehen sehr gut vorbereitet in die WM.“