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Vogel und Dr. Koenemann im Interview mit der NGZ: „Freundliche Übernahme“

Vogel und Dr. Koenemann im Interview mit der NGZ : „Freundliche Übernahme“

Seit kurzem ist Dr. Bernd Koenemann nicht nur als geschäftsführender Berater der Neusser, sondern auch der Düsseldorfer Galopprennbahn tätig. Die NGZ sprach mit ihm und Rennvereins-Präsident Jan Antony Vogel über die Kooperation.

Herr Dr. Koenemann, wird Ihre Arbeit in Düsseldorf als "feindliche Übernahme" angesehen?

Koenemann: Es ist eher eine freundliche Übernahme. Die Zusammenarbeit gestaltet sich konstruktiv und sehr offen.

Wie sieht das konkret aus?

Koenemann: Unsere langjährige Geschäftsstellen-Mitarbeiterin Frau Krahforst und ich arbeiten ein bis zwei Tage in Düsseldorf. Buchhaltung, Starterangabe und Abwicklung der Renntage wird jetzt von uns übernommen.

Wie ist Ihr erster Eindruck?

Koenemann: In der Düsseldorfer Bahn steckt sehr viel Potenzial drin.

Herr Vogel, warum stellen Sie Ihren Geschäftsführer zwei Tage in der Woche ab?

Vogel: Eine gemeinsame Geschäftsführung beider Vereine bringt erhebliche Einsparungen. Außerdem tauschen wir auch unsere gewerblichen Arbeiter aus, so dass wir gerade im Winter nicht so viel Aushilfspersonal brauchen. Die Einsparungen belaufen sich auf 40 000 Euro jährlich. Außerdem ist Düsseldorf uns, was Sponsoring angeht, um einiges voraus, ich hoffe, dass wir davon das eine oder andere im Handling mitnehmen können.

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Obwohl Neuss die kleinere Stadt ist, sehen Sie sich nicht als Juniorpartner.

Vogel: Wir sind diese Kooperation mit sehr viel Selbstbewusstsein angegangen, da wir glauben, dass unser Laden besser aufgebaut ist.

Dazu gehört auch die Trainingszentrale am Obertorweg. Wie sieht es da aktuelle aus?

Vogel: Wir haben zur Zeit 140 Pferde im Training, das ist ausreichend. Es könnten auch einige mehr sein, aber das hängt im Wesentlichen von der Entwicklung des gesamten Galopprennsports in Deutschland ab. Das ist auch der Grund, warum ich mich im Dachverband engagiere, denn nur wenn das Ganze floriert wird auch Neuss leben. vk/kgö

(NGZ)