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Korschenbroich: Freizeittipps für die Hosentasche

Korschenbroich : Freizeittipps für die Hosentasche

Korschenbroich "Freizeitgestaltung kann auch vor der Haustür Spaß machen." Mit dieser Feststellung will Kreisjugendamtsleiter Norbert Dierselhuis das Interesse von Kindern und Jugendlichen im Korschenbroicher Stadtgebiet wecken. "In der Stadt wird vorbildliche Jugendarbeit geboten", lobte Dierselhuis dann auch am Dienstag die Arbeit von Hauptberuflichen und Ehrenamtlern. Doch welchen Nutzwert hat die beste Jugendarbeit, wenn kaum einer von ihr weiß?

Korschenbroich "Freizeitgestaltung kann auch vor der Haustür Spaß machen." Mit dieser Feststellung will Kreisjugendamtsleiter Norbert Dierselhuis das Interesse von Kindern und Jugendlichen im Korschenbroicher Stadtgebiet wecken. "In der Stadt wird vorbildliche Jugendarbeit geboten", lobte Dierselhuis dann auch am Dienstag die Arbeit von Hauptberuflichen und Ehrenamtlern. Doch welchen Nutzwert hat die beste Jugendarbeit, wenn kaum einer von ihr weiß?

Und genau da setzt jetzt das Kreisjugendamt - zuständig für die Stadt Korschenbroich und die Gemeinden Jüchen und Rommerskirchen - mit seiner neuen Broschüre an. Damit das 24 Seiten umfassende Info-Heftchen auch wirklich in jede Gesäß- oder Jacketttasche passt, "sind wir erstmals von dem Standardformat abgewichen".

"Die Jugendlichen müssen die Broschüre immer bei sich tragen können und nicht, weil sie für sie unhandlich ist, erst gar nicht einstecken", stellte Dierselhuis am Dienstag im Beisein von Korschenbroichs Bürgermeister Heinz Josef Dick, seinen Mitarbeitern Wilfried Bodewein, Reinhard Giese und dem Stadtjugendring-Vorsitzenden Dirk Kooy fest.

Den entscheidenden Vorzug des Heftchens machte der Leiter des Kreisjugendamtes aber am Inhalt fest: "Hier finden die Nutzer mit einem Griff in gebündelter Form einen Überblick über die gesamte Palette des in der Stadt Korschenbroich bestehenden Angebots für Kinder und Jugendliche."

Mit den Freizeittipps im Taschenformat will Norbert Dierselhuis zum einen die Jugendarbeit in den Einrichtungen fördern und bekannter machen, zum anderen will er mit der Broschüre "gezielt Jugendliche ansprechen, informieren, ihnen aufzeigen, wo sie sich mit Gleichaltrigen in geschützter Umgebung treffen können". Und weiter merkte er an: "Wir wollen aber auch Impulse an die Erwachsenenwelt geben."

Der Wunsch nach Geselligkeit sei kein Privileg der Erwachsenen, dieser Wunsch sei in jeder Altersgruppe verbreitet. Eines machten Norbert Dierselhuis und Bürgermeister Dick - der zuvor die gute Kooperation von Stadt und Kreisjugendamt hervorhob -, aber auch deutlich: "Wir wollen das Rad nicht neu erfinden." Und so wird der, der auf einen Wust neuer Projekte hofft, leer ausgehen. "Wir haben zunächst mal alle Daten und Fakten zusammengetragen", lenkte Bezirksjugendpfleger Reinhard Giese den Blick auf die bestehenden Jugendeinrichtungen.

Immerhin zehn anerkannte und vom Kreisjugendamt geförderte Jugendeinrichtungen bestehen in Korschenbroich. Dort leben etwa 9400 "Jugendeinwohner". Rund 4600 Korschenbroicher sind zwischen zehn und 21 Jahre alt und gehören somit auch - laut Dierselhuis - zur Zielgruppe. Positiv bewertete er zudem die engagierte Arbeit der örtlichen Sportvereine mit 4350 jugendlichen Mitgliedern.

Und rückblickend auf den "gigantischen City-Lauf bei Bilderbuchwetter" kreierte Norbert Dierselhuis zur Freude von Bürgermeister Dick auch noch einen neuen Stadt-Titel "Korschenbroich - die Stadt des Sports". Neben dem Rock-Marathon bietet das Jugendamt mit dem Spielbus eine weitere, ergänzende Arbeit zu den Freizeitangeboten der freien Träger.

(NGZ)