Lokalsport: Frauenfußball: In Hemmerden fehlt wichtiges Personal

Lokalsport: Frauenfußball: In Hemmerden fehlt wichtiges Personal

Die aktuelle Saison hätte für die Niederrheinliga-Fußballerinnen des SV Hemmerden bis jetzt kaum besser laufen können. Der Aufsteiger ist acht Spieltage vor Schluss mit dabei im Dreikampf um die Meisterschaft und fand zuletzt durch ein 8:1-Auswärtssieg über den SV Heißen eindrucksvoll zurück in die Erfolgsspur.

Dennoch blickt SV-Trainer Martin Walz sorgenvoll auf das kommende Heimspiel gegen den Tabellenneunten GSV Moers II am Sonntag (Anpfiff 13 Uhr). "Im Moment ist die größte Herausforderung, dass ich elf gesunde Spieler auf den Platz stellen kann", sagt Walz, der gleich auf mehrere Stammkräfte verzichten muss. Neben den schmerzhaften Ausfällen von Julia Schenck, Pilar Stüttgen, Svenja Stübben und Anna Schobers war der Ausfall von Hemmerdens gerade erst genesener Spielmacherin Leonie Zellmann besonders schwer zu verkraften. "Moers hat in den jüngsten Spielen sehr stark gespielt und der Tabellenplatz spiegelt nicht die hohe Qualität dieser Mannschaft wider. Dass wir in diesem Spiel auf gleich mehrere wichtige Spielerinnen verzichten müssen, macht die Aufgabe nicht einfacher", analysiert Walz anerkennend und beschreibt die kommende Aufgabe als ein "äußerst schweres Spiel".

Vor einer knüppelharten Aufgabe steht auch die akut abstiegsbedrohte SVG Weißenberg in der Landesliga (Anpfiff 15 Uhr). Am Sonntag müssen die Neusserinnen im Gastspiel bei TuSEM Essen schon über sich hinauswachsen, um gegen die formstarken Gastgeberinnen zu bestehen. In der laufenden Saison gelang das der Mannschaft von Trainer Guido Brenner allerdings zu selten. Aus 14 Spielen holten sie lediglich fünf Punkte und zuletzt gab es fünf Niederlagen in Folge.

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(hynr)