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Formel 1: Simone Schuft fährt in Abu Dhabi mit Rennboot auf Rang 13.

Rennboot : Simone Schuft rast auf den 13. Platz

Beim Großen Preis von Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten geht die Pilotin aus Neuss leer aus.

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen – für Simone Schuft gilt das in diesen Tagen mehr als je zuvor: Unmittelbar nach dem Großen Preis von Abu Dhabi packte die Neusserin mit ihrem italienischen Team Blaze Performance ein und machte sich auf ins nur eine kurze Autofahrt von der Glitzermetropole Dubai entfernte Emirat Sharjah. Dort steht ab Donnerstag der letzte WM-Lauf der Rennboot-Serie F1H20 auf dem Programm.

In Abu Dhabi schaffte es die Pilotin mit ihrem Formel 1-Katamaran als 13. zum dritten Mal ins Ziel. Weil es dafür im Gegensatz zum „Grand Prix of India“, den die 44-Jährige auf dem mit zwei Zählern belohnten neunten Rang beendet hatte, keine Punkte gab, „ist schon etwas Enttäuschung da“, bekannte die einzige Deutsche in der Königsklasse. Allerdings war sie auch unter erschwerten Bedingungen ins Rennen gegangen: Weil ihre für die Orientierung auf dem Wasser zuständige „Radiofrau“ Elke Hehl ihren Jahresurlaub aufgebraucht hatte, musste sie sich auf einen neuen Navigator einstellen. Zudem ging es bei brütender Hitze von Startplatz 15 auf den schnellen und technisch höchst anspruchsvollen Salzwasser-Kurs. „Ich kam zwar sauber durch, kam aber zu Beginn minimal zeitverzögert hinterher“, resümierte Simone Schuft, die etwas Abstand zum Rennen benötigte, um sich mit dem „soliden Ergebnis“ anzufreunden. „Es zeigt immerhin, dass wir in der richtigen Richtung unterwegs sind.“ Ihr Teamkollege Francesco Cantando fuhr als Fünfter in die Punkteränge.