Floorball-Bundesliga DJK Holzbüttgen schwächelt in Dresden nach starkem Start

Holzbüttgen · Die Bundesliga-Floorballer aus Kaarst liegen in Dresden zu Beginn des zweiten Drittels mit 4:0 vorne, lassen es aber noch einmal spannend werden.

 Pontus Bylund war am Sieg der DJK Holzbüttgen in Dresden mit zwei Treffern beteiligt.

Pontus Bylund war am Sieg der DJK Holzbüttgen in Dresden mit zwei Treffern beteiligt.

Foto: Britta Vallema

Auf leisen Sohlen pirschen sich die Floorballer der DJK Holzbüttgen in der Bundesliga immer näher an die Spitzenplätze heran. Nach dem 8:6-Erfolg (3:0, 3:3, 2:3) beim Tabellennachbarn Unihockey Igels Dresden trennen die Schützlinge von Trainer Joel Heine als Sechste nur noch zwei Punkte vom Tabellendritten MFBC Leipzig, der am Samstag (Anpfiff 18 Uhr) in der Stadtparkhalle zu Gast ist. In Dresden waren die Gäste zunächst auf dem besten Weg, die Sachsen auseinanderzunehmen. Leo Häfner (12./19. Minute) und Pontus Bylund (16.) im ersten sowie Moritz Neustadt (21.) im zweiten Drittel sorgten mit ihren Treffern für eine satte 4:0-Führung.

Diesen Lauf vermochte Theo Genesener mit seinem Tor zum 1:4 (22.) nur kurz zu unterbrechen. Danach machten Mark Jones (26.) und Pontus Bylund (30.) das halbe Dutzend voll. Ob die anschließende Verletzung von Niklas Stammen für den Bruch im Spiel der DJK sorgte, ist nicht mehr zu ergründen, doch mit den Treffern von Markus Schäfer (32.) und Daniel Hulic (33.) meldeten sich die Jungs aus Elbflorenz zurück. Und wie: Zu Beginn des Schlussdurchgangs verkürzten Daniel Hulic (41.) und Florian Schreiber (42.) sogar noch auf 5:6, ehe Heine sein Team in einer hastigen Auszeit zu ordnen wusste. Prompt sorgten Noah de Zwaan (49.) und Niilo Klytseroff (56.) mit ihren Treffern zum 8:5 für Ruhe im Karton. In der Folge wusste nur noch Daniel Hulic mit dem 6:8 (58.) sein persönliches Torkonto weiter auzuhübschen.

Nach dem am Ende noch in harte Arbeit ausgearteten Ausflug in die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen stand dem jungen DJK-Stürmer Lasse Vallema der Sinn nicht nach ausschweifenden Erklärungen. Sein Kurzfazit im Staccato-Stil: „Erstes Drittel war gut, zweites Drittel wurde anders gespielt, drittes Drittel haben wir zu Ende gespielt.“ Noch Fragen? Nein! Und tschüss!

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