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Floorball: Jetzt zählt es für den Aufsteiger DJK Holzbüttgen

Floorball : Jetzt zählt es für Aufsteiger DJK Holzbüttgen

Die DJK Holzbüttgen spielt in Kaufering um den Klassenverbleib und um einen Platz in den Play-offs.

„Alles ist möglich.“ Das ist der Titel des im November veröffentlichten Romans der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Schriftstellerin Elizabeth Strout. Genau das gilt auch für die Floorballer der DJK Holzbüttgen in der Bundesliga: Zwei Spieltage vor Saisonschluss kann der Tabellensiebte noch auf den drei Punkte entfernten Play-Down-Platz abrutschen oder aber auf den zur Teilnahme an den Play-offs um die Deutsche Meisterschaft berechtigenden sechsten Rang springen. Von dem trennt den Neuling im Vergleich mit BAT Berlin nur die schlechtere Tordifferenz (-8).

Gewinnen die Schützlinge von Trainer Daniel Joest am Samstag (18 Uhr) beim Tabellenvorletzten Red Hocks Kaufering und bringt das Schlusslicht Floor Fighters Chemnitz im Duell mit dem TV Lilienthal nicht drei Punkte ein, ist der Klassenverbleib schon vor dem letzten Match am 2. März beim Titelkandidaten MFBC Leipzig unter Dach und Fach. Die Kaarster möchten in Bayern gleich zwei Fliegen mit einer Klasse schlagen: „Wir wollen uns aus dem Tabellenkeller verabschieden und uns für die 2:7-Niederlage im Hinspiel revanchieren“, kündigt der in Holzbüttgen für die Pressearbeit zuständige Philipp Michaelis an. Das Team vom Lech um Kapitän Maxi Falkenberger hat den ersten Vergleich in der Stadtparkhalle noch in sehr guter Erinnerung. „Da haben wir schnell nach vorne gespielt, hinten sehr sicher gestanden und der Offensive der DJK keine Freiräume gelassen“, sagt Trainer Christoph Huber, dessen Team den Einzug in die Play-offs ebenfalls noch nicht abgeschrieben hat. Verteidiger Marco Tobisch ist indes klar: „Holzbüttgen ist inzwischen definitiv in der Bundesliga angekommen.“