Floorball: DJK Holzbüttgen greift jetzt sogar die Play-off-Plätze an

Floorball : DJK Holzbüttgen greift die Play-off-Plätze an

Der erstarkte Neuling in der Floorball-Bundesliga darf am Wochenende gleich zweimal zu Hause ran.

Am vergangenen Wochenende haben die Bundesliga-Floorballer der DJK Holzbüttgen gesät, nun ist es an der Zeit, die Ernte einzubringen. Mit den niemals eingeplanten vier Punkten aus den Spielen gegen die Topteams UHC Sparkasse Weißenfels (11:9) und TV Lilienthal (7:8 nach Verlängerung) hat sich der Neuling bis auf einen Zähler an den ETV Piranhhas Hamburg auf dem ersten Play-off-Platz katapultiert – und das als Tabellenvorletzter, so eng geht es im deutschen Oberhaus zu.

Noch ein ähnlich erfolgreicher Doppelspieltag würde die Schützlinge von Trainer Daniel Joest endlich weg von den Abstiegsplätzen und mitten hinein ins Rennen um die Deutsche Meisterschaft spülen. Doch das wird schwierig: Zwar darf die DJK diesmal gleich zweimal in heimischer Stadtparkhalle an der Pestalozzistraße ran, bekommt es dabei aber mit hochmotivierter Konkurrenz zu tun. Heute Abend (19 Uhr) geht es zunächst gegen die Red Devils Wernigerode. Die starke Truppe aus dem Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt hat auf Rang drei nicht nur satte 14 Punkte mehr auf dem Konto als die Kaarster, sondern auch das auf diesem Spielniveau wesentlich erfahrenere Personal. Ihre 2:12-Schlappe im Viertelfinale des Deutschland-Pokals am Jahresanfang haben die Jungs aus Holzbüttgen noch nicht vergessen. Und auch im Liga-Spiel behielten die Roten Teufel mit 9:4 die Oberhand.

Doch Gäste-Trainer Gary Blume mahnt: „Es sollte klar sein, dass das Spiel definitiv kein Selbstläufer wird und in der Bundesliga im Moment scheinbar jeder jeden schlagen kann.“ Verzichten muss er wohl auf Marius Mildner (Handgelenkverletzung), bei Torhüter Julian Brandt besteht sogar der Verdacht auf Kreuzbandriss. Hinter dem Mitwirken von Steven Kastner und Andris Blumbahs stehen aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen Fragezeichen.

Am Sonntag (16 Uhr) steht das Duell mit Schlusslicht BW Schenefeld auf dem Plan. Das Tabellenbild interessiert Routinier Dennis Schiffer freilich ebenso wenig wie die 4:8-Pleite im Hinspiel. Sein Ausblick: „Von Rang sechs bis zehn ist es super eng – da kann von Play-offs bis Abstieg alles in einem Spiel entschieden werden. Das ist uns bewusst, daher werden wir was holen ...“