Floorball: DJK Holzbüttgen fehlt ein Sieg zum Aufstieg in die Bundesliga

Play-offs im Floorball: Holzbüttgen fehlt ein Sieg zum Bundesliga-Aufstieg

Die Floorballer der DJK Holzbüttgen haben das erste Play-off-Spiel um den Aufstieg in die Bundesliga gewonnen. Gegen den TV Eiche Horn Bremen siegte die arg dezimierte Mannschaft von Trainer Daniel Joest 5:3 (0:2, 1:0, 4:1).

Es sind die größten Spiele in der Vereinshistorie der Floorballer der DJK Holzbüttgen, und der Start in die Finalserie (best of three) ist geglückt. Mit dem 5:3-Erfolg hat die DJK den ersten Schritt Richtung Bundesliga-Aufstieg gemacht. Allerdings standen vor Vorzeichen schlecht. "Als mit der Trainer am Vorabend von der Personalsituation berichtet hat, habe ich stark daran gezweifelt, dass wir eine realistische Siegchance haben", sagt Abteilungsleiter Philip Jesse unserer Redaktion. "Dann haben wir aber ein Spiel gespielt, das in unsere Geschichtebücher eingehen wird", so Jesse weiter.

Vor 181 Zuschauern, darunter auch die Kaarster Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus, setzten sich die Hausherren trotz arger personeller Probleme dank eines starken Schlussdrittels durch. Am kommenden Samstag hat die DJK in Bremen die große Chance, den Aufstieg perfekt zu machen. Bei einer Niederlage gibt es am Sonntag ein Entscheidungsspiel - dann wieder in Bremen.

Die erste Viertelstunde gehörte den Hausherren, jedoch vergaben die Grün-Weißen viele gute Möglichkeiten zur Führung. Gegen Ende des ersten Drittels kam Bremen besser ins Spiel und ging prompt in Front. Jan-Paul Gersdorf und Leon Schweiger schockten die DJK per Doppelschlag. Im Mitteldrittel überstanden die Hausherren mehrere Unterzahl-Situationen, zudem vergab Bremen einen Penalty. Auf der anderen Seite erzielte Kevin Strauss den Anschlusstreffer und ließ die Halle wieder hoffen.

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Im letzten Abschnitt spielte die DJK dann groß auf. In einem nun hochklassigen Spiel erzielte Dennis Schiffer nach einem angefangenen Pass den Ausgleich - und die Halle kochte. Nils Hofferbert brachte die Gastgeber wenig später sogar in Führung, die Morten Winter ausbaute. Marcel Westermann brachte Bremen fünf Minuten vor dem Ende noch einmal heran, doch als Hofferbert drei Minuten vor der Schlusssirene mit einem Schlenzer auf 5:3 stellte, war die Partie entschieden und die Zuschauer kannten kein Halten mehr.

"Siegeswille, Kampfgeist und Leidenschaft waren heute vorbildlich", sagte ein stolzer Trainer Joest. "Wir haben eine unglaubliche Moral gezeigt und wurden vom Publikum getragen. Die Zuschauer haben gemerkt, dass wir jede Unterstützung brauchen. Danke an die Fans", ergänzt Jesse: "Jetzt wünsche ich mir, dass sich die Mannschaft am Samstag in Bremen belohnt und die Saison, in die wir schwer hinein gekommen sind, mit dem Traum vom Aufstieg beendet."

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(seeg)