Floorball : Schwerer Rückschlag für Holzbüttgen

Die DJK Holzbüttgen rutscht nach zwei Heimniederlagen wieder ans Tabellenende der Floorball-Bundesliga.

Wie gewonnen, so zerronnen: Hatte sich die DJK Holzbüttgen vor Wochenfrist noch Hoffnungen auf das Erreichen der Play-off-Runde gemacht, findet sich der Aufsteiger nach seinen beiden Heimniederlagen gegen die Red Devils Wernigerode (3:4) und Blau-Weiß Schenefeld (6:7) auf dem letzten Tabellenplatz der Floorball-Bundesliga wieder. Und um von dort wegzukommen, bleiben den Holzbüttgenern nur noch vier Spieltage.

Und das Restprogramm hat es in sich für den Neuling: Zunächst geht es am 10. Februar zum Tabellenfünften BAT Berlin, der noch um die Teilnahme an der Play-off-Runde kämpft. Dann stellen sich die Floor Fighters Chemnitz, zur Zeit punktgleich mit der DJK auf dem vorletzten Tabellenplatz, am 16. Februar in der Kaarster Stadtparkhalle vor. Momentan punktgleich sind auch die Red Hocks Kaufering, bei denen die Holzbüttgener am 23. Februar zu Gast sind. Und als letzter Gegner kommt der MFBC Leipzig, mit nur einem Punkt Rückstand auf den UHC Weißenfels Tabellenzweiter, am 2. März nach Kaarst – alles Konkurrenten, von denen keiner etwas zu verschenken hat.

So viel Spannung hätte sich der Neuling ersparen können, wenn er wenigstens eines der beiden Heimspiele für sich entschieden hätte. „Die zwei Niederlagen wiegen schwer,“ weiß der bei der DJK Holzbüttgen für die Pressearbeit zuständige Philip Michaelis die Punktverluste richtig einzuordnen. Besonders der gegen Blau-Weiß Schenefeld, das vor der Partie nur zwei Zähler mehr auf seinem Konto hatte als die DJK, jetzt aber mit 16 Punkten beinahe schon unerreichbar ist. Dabei verlief die Partie ausgesprochen eng, die Gastgeber steckten den frühen 0:1-Rückstand gut weg und gingen nach einem von Janik Pfeiffer erfolgreich verwandelten Penalty mit einer 3:2-Führung in die erste Drittelpause.

Auch im zweiten Durchgang blieb es spannend, Schenefeld drehte die Partie auf 5:4 und zog in den ersten vier Minuten des Schlussdrittels auf 7:4 davon. Nachdem sie auf 6:7 verkürzt hatten, rannten die Hausherren in den letzten zehn Spielminuten unermüdlich an, konnten aber auch mit der Herausnahme ihres Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers den Ausgleich nicht mehr erzwingen. Ähnlich verlief tags zuvor die Partie gegen Wernigerode, in der Holzbüttgen eigentlich Revanche für die kürzlich erlittene 2:12-Pokalpleite nehmen wollte. Das schien auch zu gelingen, denn nach 43 Minuten traf Benedikt Mix zum 2:1 für die Gastgeber. Die Red Devils nutzten in der Folgezeit aber ihre Tormöglichkeiten besser, und weil die DJK die letzten beiden Spielminuten in Unterzahl bestreiten musste, kassierte sie nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich noch den Treffer zum 3:4-Endstand.